Archive for the ‘Gartenbahn’ Category

Es geht voran …

… oder, wie man auch so schön sagt: Die meisten Hühner haben gelegt. Astmacher & Söhne nähert sich der Vollendung. Noch steht das alles im Party-Bastelkeller sinnlos aber geschützt vor der Theke herum, Anfang März soll dann alles raus in die freie Natur. Sofern das Wetter nicht zu kalt ist, nicht wegen der Gebäude, sondern wegen mir. Kalte Finger sind ungeschickt. 😉

Die Beleuchtung ist fertig, der Schornstein vom Kesselhaus muss noch mit Backsteinen beschichtet werden. Die Straßenlampen sind eine Eigenkonstruktion, die absolut wetterfest ist. Die LED’s leuchten die Szene sehr gut aus, so dass man auch in der Dunkelheit Spass am Modell hat. Was noch fehlt sind Schnittholzstapel in Hülle und Fülle wie rechts im Bild zu sehen, denn auf der Anlage muss damit ein Lagerplatz aufgefüllt werden. Schnittholzstapel sind eine furchtbar monotone Arbeit, aber bei dem Wetter immer noch besser als sich draussen rumzutreiben.

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Jetzt wird Kleinholz gemacht

Keine Sorge, das Kleinholz produziere nicht ich, sondern dafür ist das neue Sägewerk „Astmacher & Söhne“ auf der Versmolder Gartenbahn zuständig. Gestern vormittag schaute kurz die Sonne durch den ansonsten unweihnachtlich grauen Himmel und die Lücke habe ich genutzt, um die Gebäude einmal zur Probe aufzustellen. Seit September bastel ich immer, wenn etwas Zeit ist, an den Bauwerken herum. Der Gebäudekern besteht aus PVC-Platten, die sich sehr gut mit Klebstoff verschweißen lassen. Die Aussenseite wird mit Sandsteinmatten aus dem Fachhandel, die es in vielen Oberflächen gibt, z.B. Holz, Dachschindel oder Putzmatten, wetterfest beschichtet. Die Fenster sind Zukaufteile aus dem Handel, Geländer und Aufstiege, wie etwa am Spänebunker, sind aus Draht verlötet und kosten beim Bau Zeit und Nerven.

Astmacher & Söhne – wir machen alles zu Kleinholz

Die rechte Platte steht momentan deswegen noch so unschön hoch, da die Stromversorgung für die Beleuchtung der Gebäude und des Geländes aus dem Boden kommt. Die Leitung wird beim endgültigen Aufbau durch eine Bohrung von unten in das vordere Gebäude geführt. Dort liegt der Verteiler trocken und ist über das abnehmbare Dach trotzdem noch jederzeit zu erreichen. Natürlich kommt dann auch noch „viel Holz vor die Hüttn“, damit die Astmacher’s auch was zu sägen haben. Endgültig wird das aber alles erst im Frühling dauerhaft im Garten aufgebaut, diesen Winter werde ich den Häusern noch ersparen und sie können im warmen Bastelkeller auf den Frühling warten.

In Planung ist auch schon der nächste Streckenausbau, aber das ist ein anderes Thema und wird erst im Sommer akut.

 

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Schwerer Güterzug

Damit es hier nicht ganz so still bleibt gibt es mal wieder ein Video von der VGB:

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Endlich wieder Fortschritte …

… beim Gartenbahnbau. Nachdem sich der Sommer ja unendlich Zeit gelassen hat, bis er im Juli dann mal endlich begann, konnte ich auch an der Bahn einige Erweiterungen an der Strecke vornehmen. Der elende enge Wendebogen ist jetzt durch ein weitläufigeres Teilstück ersetzt und die Züge kreisen mitten durch Erdbeeren und Gurken. Ein sogenannter Gurkenexpress. 😉
Der Bereich um den Schattensee ist neu gestaltet und hat auch seinen eigenen Haltepunkt für Züge in Richtung „Moritzberg“ bekommen. Im September werde ich den Wendebogen noch kompett fertigstellen, wenn das Wetter weiterhin mitspielt. So mancher Sack Beton muss dann noch angerührt werden. Bisher sind auf der Anlage etwa 90 mtr. Gleis verbaut worden. Ich bin sicher, das wird noch mehr. Hier im Video jetzt der aktuelle Stand. Aufgenommen habe ich es mit der D90. Eine tolle Fotokamera, aber zum Filmen taugt die leider überhaupt nicht. Nicht mal der Autofocus arbeitet im Videomodus.

 

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Der Vollständigkeit halber …

… hier nun das Video zu den Bildern im vorausgegangenen Artikel:

 

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Frühlingserwachen …

… auf der VGB. Irgendwann hat auch der längste Winter einmal ein Ende und die letzten Tage waren ja ganz ordentlich vom Wetter her. Also wurde auch bei mir wieder Zement gerührt und weitergebaut. Viel zu lang war die erzwungene Winterruhe.

Erinnern wir uns nochmals kurz an den Stand von Mitte November am Bahnhof Moosburg. Statt einer vernünftigen Straße gab es nur eine betonierte „Baustraße“, statt eines Bahnhofs lagen dort verlassen ein paar Pflastersteine an der Trasse und der Hang war gestützt mit ein paar ollen Brettern.

Ein trister Zustand, der sich in den letzten Tagen aber gravierend verändert hat.

Anfang Februar standen die Gebäude ja schon einmal probeweise draußen, nun haben sie ihren festen Platz gefunden. Die Straße ist „asphaltiert“ und die Bahnsteige stabil gemauert und zementiert.

Stützarkaden aus Beton halten den Berg in Schach. Regenwasser kann ablaufen und unter den Gebäuden befindet sich eine Kiesschicht, wo es gut versickern kann.

An der Radstation haben sich die ersten Neugierigen eingefunden und begutachten das ganze Werk. Der Beamte hat übrigens gerade Feierabend und schnappt sich sein Rad für den Heimweg.

Der Fahrdienstleiter hat scheinbar die seltene Gabe, beim Rumstehen schlafen zu können. Das wird Konsequenzen haben. 🙂

Der Fuhrpark hat sich auch verstärkt, für den schnellen Personenverkehr ist jetzt eine E10 in Dienst gestellt worden, die  BR218 unterstützen wird.

Jetzt wird als nächstes noch die Bergstation aufgemöbelt und der Schattensee liegt ja auch noch ziemlich brach. Ab Juli wird dann die nächste Streckenerweiterun bis zum späteren Bahnhof „Borgheim“ in Angriff genommen. Moosburg werden wir vorher aber noch öfter besuchen und uns das Ganze demnächst einmal bei Nacht anschauen. Durch die vielen kleinen Lampen entwickelt es dann nämlich einen ganz besoderen Charme.

 

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Ich kann’s kaum glauben …

… da schien doch heute fast den ganzen Tag die Sonne. Nachdem der Januar 2013, wie die heimische Presse verkündete, der sonnenärmste Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war, gab sich die strahlende Wärmequelle heute richtig Mühe. In Punkto Wärme hat es wenig genutzt, der Wind war leicht auf Krawall gebürstet und vereitelte jegliches Frühlingsfeeling. Egal, es war trocken und somit Zeit für ein erstes Probestellen des Bahnhofs und des Güterschuppens. Beide Gebäude sind keine Fertigbausätze, sondern aus ganz  konventionellen Baumaterialien zusammengeschustert.  Im Kern, also die „Rohbauwände“, aus  10 mm dickem Styrodur, beidseitig beschichtet mit frostfestem Fliesenkleber, das Fachwerk aus Buchenholz mit Acryl aufgeklebt und die Fachwerkfelder mit Fugenweiss, natürlich auch frostfest, ausgegossen. Der Güterschuppen ist noch nicht fertig, da fehlt noch so einiges dran. Mir ging es heute nur darum, wie man die Gebäude anordnet.

Ich denke, da lässt sich im Frühling, wenn es dann mal endlich soweit ist, schon eine ganz nette Bahnhofsszene von zaubern. Arbeit steckt jedenfalls schon genug drin.

😉

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Was’n das ?

Ja sieh mal einer an !! Die ersten Signalstecklinge und auch ein Lampenfrühblüher stecken schon ihre Köpfe neugierig aus dem Schnee.

Nun hat es wohl mit dem Schneeschieben auf der Bahn ein Ende, es sei denn, ich hätte eine Tunnelbohrmaschine.
😉

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Endlich Schnee

Eigentlich bin ich ja von Hause aus nicht so wild auf Schnee, aber in diesem Winter ist das anders. Das hängt, wie sollte es auch anders sein, wieder einmal mit der Bahn zusammen. Ein kleiner Waggon, durch seinen kurzen Radstand bestens geeignet, wurde von mir kurzerhand zum Schneepflug umgebaut und konnte jetzt mit der BR218 als Schublok seine Tauglichkeit im Schnee beweisen. Ich bin zwar noch nicht ganz zufrieden, aber das wird schon noch. Auf der Bergstrecke zeigt sich aber deutlich, das eine Lok an der Belastungsgrenze läuft. Die nassen Gleise erschweren die Traktion noch zusätzlich. Langfristig muss da wohl eine zweite ebenso kräftige Maschine in Doppeltraktion helfen. Aber das kriegen wir alles noch in den Griff.

Hier nun ein kurzes Filmchen vom ersten Winterdienst auf der VGB:

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Die Gartenbahn #1

Warum schreibt dieser Kerl nicht ein einziges Wort in den letzten Wochen …

Nun, Eingeweihte wissen, dass ich mich im letzten Winter dazu entschlossen habe, eine Gartenbahn zu bauen. Modellbau fasziniert mich schon seit den Kindertagen und so manche Eisenbahn in allen gängigen Spurweiten habe ich in meinem Leben schon gebaut. Nun ist als Krönung die Königsspur dran, der Maßstab 1:22,5. Keine Bange, das ist keine, wo man drauf sitzt und ich fahre auch nicht pfeifend und Fahrkarten knipsend durch die Rabatten, etwas zierlicher sind die Fahrzeuge dann schon. Allerdings, eine ausgewachsene Diesellok wiegt auch ihre 5 Kilo, besitzt zwei starke Motoren und zieht eine volle Bierkiste, sofern sie denn Räder hätte, locker weg. Hier nun eine ganz kurze Chronik in Bildern von den ersten Monaten Bauzeit. Begonnen habe ich schon im März mit der Vorbereitung vom Gelände des ersten geplanten Bauabschnittes. Sträucher wurden gerodet, ein Zaun gesetzt, der lehmige Mutterboden musste weg und stattdessen wurde mit einigen Kubikmetern Sand aufgefüllt, um die Wasserdurchlässigkeit zu gewährleisten. Die Bahntrasse muss immerhin im Winter auch Frost ohne kapitale Schäden überstehen. Dann folgte das erste Probeliegen der Gleise im ersten Bauabschnitt.

Gleise und Steine wurden ausgerichtet, die Steine dann mit Gewalt in den schon verdichteten Untergrund geschlagen und anhand dieser Form, mit den Steinen als Träger, die Trasse betoniert.

Etwas gefälliger sieht die so hergerichtete Trasse ja schon aus, allerdings noch sehr spartanisch, zumal noch einige landschaftliche „Schmankerl“ geplant sind. Es wird einen Bergbahnhof geben, ein echter Wasserfall mit Bachlauf und eine verfallene Burgruine sollen später etwas für’s Auge bieten. Ein paar kleine Details runden einige Tage später das Bild bei den ersten Probefahrten des Schienenbusses schon ein wenig ab.

Zeit für die Elektrik. Mehrere Verteiler in Form von Kunststoffabflußrohren sind miteinander verbunden und im Boden eingelassen. Der Deckel verschließt wasserdicht und jeder Verteiler ist mit allen anderen unterirdisch verbunden. Ich hoffe mal, dass sich dieses System bewährt und sich bei der geplanten Digitalisierung im kommenden Jahr so manche Leitung wieder erübrigt. Denn eines ist sicher, Kondenswasser wird mit den Jahren ein Problem werden.

Das nächste Foto zeigt die Tunnelbauarbeiten und das Erstellen der Auffahrt zum Moritzberg. Im Mittelpunkt der Wendeschleife liegt später einmal die Hexenquelle, zu deren Geschichte es in späteren Folgen der Chronik einiges zu lesen geben wird. Die Geschichte der Quelle reicht weit zurück …

Gleichzeitig hat auch der erste Rohbau seinen Anfang genommen. Das kleine Haus des Bahnwärters entsteht, wie ein echter Bau auch, aus kleinen im Maßstab gefertigten Ziegeln, die mit frostsicherem Fliesenkleber gemauert werden. Hier ist jetzt Zeit für das Richtfest.

Bauarbeiten an der Auffahrt zum Moritzberg. Der Bauzug steht parat und der Kranwagen leistet gute Dienste beim Bau der Verblendung der Pflanzringe, die die spätere Trasse tragen werden.

Der Tunnel ist fertig, es fehlt noch an beiden Seiten das Portal, welches in einer Form aus Styrodur, die man natürlich in Handarbeit selber anfertigt, gegossen wird. Arbeit für den Winter. Der Schienenbus kann aber auch ohne Portal schon am Abend seine Runden drehen.

Zur Übersicht ein „Luftbild“, im Vordergrund wird der kleine Haltepunkt „Moosbach“ sein, das Fundament der Hexenquelle ist schon in der Wendeschleife der Bergstrecke zu sehen und der Bergbahnhof liegt schon probeweise noch auf Pflastersteinen. Im Hintergrund ist noch viel Sand und viel provisorische Trasse zu sehen.

Kurz nach der Aufnahme, und jetzt sind wir fast auf dem aktuellen Stand von Ende Juli, ist der Bergbahnhof betoniert und der Motorwagen vom VT98 hat seine ersten Probefahrten auf der fertig betonierten Trasse hinter sich. Bis die allerdings geschottert wird werden noch einige Wochen ins Land gehen …

Die kleine Stainz macht jedenfalls schon eine gute Figur, wenn sie mit einem leichten Güterzug die vier Prozent Steigung in der Wendeschleife überwindet.

Für die schweren Cargozüge eignet sich dann doch die BR218 (V160) besser, hier zu sehen bei der Einfahrt nach Moosbach.

In den nächsten Wochen wird der Beton vom Bergbahnhof verkleidet, die Stützmauern begrünt und auch die Berghänge werden angefüllt und bepflanzt, damit das Grün im nächsten Jahr kräftig wachsen kann. Es ist eine Gartenbahn und da muss dann auch soviel Grün wie möglich mit im Spiel sein.  Immer unter der Voraussetzung, das der Sommer noch ein Einsehen hat und das Wetter wenigstens etwas mitspielt. Sonst läuft hier, bei der VGB, der Versmolder Gartenbahn, allerhöchstens die Nase und sonst nix.

Zum Abschluss noch eine ganz kurze Videosequenz, aufgenommen Anfang Juni, die Durchfahrt der V160 mit einem Güterzug.

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