Archive for the ‘Persönliches’ Category

Jetzt wird Kleinholz gemacht

Keine Sorge, das Kleinholz produziere nicht ich, sondern dafür ist das neue Sägewerk „Astmacher & Söhne“ auf der Versmolder Gartenbahn zuständig. Gestern vormittag schaute kurz die Sonne durch den ansonsten unweihnachtlich grauen Himmel und die Lücke habe ich genutzt, um die Gebäude einmal zur Probe aufzustellen. Seit September bastel ich immer, wenn etwas Zeit ist, an den Bauwerken herum. Der Gebäudekern besteht aus PVC-Platten, die sich sehr gut mit Klebstoff verschweißen lassen. Die Aussenseite wird mit Sandsteinmatten aus dem Fachhandel, die es in vielen Oberflächen gibt, z.B. Holz, Dachschindel oder Putzmatten, wetterfest beschichtet. Die Fenster sind Zukaufteile aus dem Handel, Geländer und Aufstiege, wie etwa am Spänebunker, sind aus Draht verlötet und kosten beim Bau Zeit und Nerven.

Astmacher & Söhne – wir machen alles zu Kleinholz

Die rechte Platte steht momentan deswegen noch so unschön hoch, da die Stromversorgung für die Beleuchtung der Gebäude und des Geländes aus dem Boden kommt. Die Leitung wird beim endgültigen Aufbau durch eine Bohrung von unten in das vordere Gebäude geführt. Dort liegt der Verteiler trocken und ist über das abnehmbare Dach trotzdem noch jederzeit zu erreichen. Natürlich kommt dann auch noch „viel Holz vor die Hüttn“, damit die Astmacher’s auch was zu sägen haben. Endgültig wird das aber alles erst im Frühling dauerhaft im Garten aufgebaut, diesen Winter werde ich den Häusern noch ersparen und sie können im warmen Bastelkeller auf den Frühling warten.

In Planung ist auch schon der nächste Streckenausbau, aber das ist ein anderes Thema und wird erst im Sommer akut.

 

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Schon wieder Weihnachten ?

Zu meiner eigenen Verwunderung muss ich die Frage dann wohl mit „Ja“ beantworten. Die letzten Wochen im Jahr gehen gefühlt immer so schnell herum. Irgendwas ist immer los, von Weihnachtsmarkt bis Weihnachtsfeier, vom beruflichen Theater ganz zu schweigen. Für Ruhe und Besinnlichkeit bleibt da keine Zeit. Ich hoffe das wird jetzt für ein paar Tage anders.
Wie man auf den Fotos sieht, gibt es sogar im kleinen Moosbach einen ebenso kleinen Weihnachtsmarkt. Am Bahnhof wartet schon der Nostalgiezug, um die Besucher aufzunehmen. Ein wenig Schnee fehlt hier noch, aber der wollte einfach nicht fallen.

Der Nikolaus ist vor Ort und in dem kleinen Kupferkessel brodelt der Glühwein. Eine äußerst angenehme Medizin in der kalten Jahreszeit.

Und somit möchte ich allen ein frohes und stressfreies Weihnachtsfest wünschen, hoffentlich jeder im Kreise der Menschen, die ihm am Herzen liegen.

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Endlich Schnee

Eigentlich bin ich ja von Hause aus nicht so wild auf Schnee, aber in diesem Winter ist das anders. Das hängt, wie sollte es auch anders sein, wieder einmal mit der Bahn zusammen. Ein kleiner Waggon, durch seinen kurzen Radstand bestens geeignet, wurde von mir kurzerhand zum Schneepflug umgebaut und konnte jetzt mit der BR218 als Schublok seine Tauglichkeit im Schnee beweisen. Ich bin zwar noch nicht ganz zufrieden, aber das wird schon noch. Auf der Bergstrecke zeigt sich aber deutlich, das eine Lok an der Belastungsgrenze läuft. Die nassen Gleise erschweren die Traktion noch zusätzlich. Langfristig muss da wohl eine zweite ebenso kräftige Maschine in Doppeltraktion helfen. Aber das kriegen wir alles noch in den Griff.

Hier nun ein kurzes Filmchen vom ersten Winterdienst auf der VGB:

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Mal wieder kurz …

ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich bin schon noch putzmunter, es hat sich nur irgendwie in letzter Zeit nicht so ergeben, das ich hier was geschrieben habe. Es passiert ja auch so viel links und rechts von einem, da gerät so ein Weblog schon mal völlig in Vergessenheit. Jedenfalls geht es mir so. Viele Feiern und auch lokale Begebenheiten sind an mir mal mehr oder mal weniger vorbeigegangen, ohne das ich besondere Notiz davon genommen hätte und ich hier darüber berichten wollte. Und wenn man ehrlich ist, unterscheidet sich ein Stadtfest oder vergleichbare Festivitäten in einem kleinen Ort auch nicht so besonders von den Festen im Jahr davor. Stattdessen habe ich mich in diesem Jahr mit meinem Hobby „Gartenbahn“ beschäftigt, und das sehr intensiv. Solang das Wetter brauchbar war, wurde draussen gebaut und gemacht und getan. Jetzt im Winter ist die Zeit für Basteleien und Details, die man gut im warmen Haus machen kann. Die Fahrzeuge werden verfeinert, vieles an Zubehör gebaut, Gebäude geplant und an milden Abenden auch ein paar Runden im Garten auf der Strecke gefahren. Wenn es zu kalt wird, denke ich, wird etwas Glühwein nützlich sein. Ich werde in Zukunft etwas mehr über die Bahn und deren Baufortschritte hier niederschreiben, denn bisher stehe ich ja erst ganz am Anfang von dem, was einmal daraus werden soll. Manchmal bin ich selber erstaunt, wie viel Arbeit es macht, alles so zu bauen, das es tagein tagaus dem Wetter trotzt, sein es nun der (seltenen) Hitze des Sommers oder im Winter Sturm, Regen, Schnee und (vielleicht) minus 20° Grad.

Beim Dokumentieren in Form von Fotos leistet mir die Kamera gute Dienste, wenn es um Videos geht, hat sich die Nikon für eine Modellbahn leider als völlig untauglich erwiesen. Da leistet im Moment mein Handy wesentlich mehr. Das reicht für eine Übergangszeit, auf Dauer wird aber sicher eine reine Videokamera zusätzlich ins Haus kommen. Das folgende Filmchen ist eine kleine Zusammenfassung des ersten Jahres der VGB vom sogenannten ersten Spatenstich bis heute. Es ist eine Mischung aus Fotos und Videosequenzen und technisch bin ich da sicherlich nicht mit zufrieden, aber es zeigt zumindest den ersten Bauabschnitt der Bahn bis zum jetzigen Zeitpunkt. Viel Spaß dabei.

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Die Gartenbahn #1

Warum schreibt dieser Kerl nicht ein einziges Wort in den letzten Wochen …

Nun, Eingeweihte wissen, dass ich mich im letzten Winter dazu entschlossen habe, eine Gartenbahn zu bauen. Modellbau fasziniert mich schon seit den Kindertagen und so manche Eisenbahn in allen gängigen Spurweiten habe ich in meinem Leben schon gebaut. Nun ist als Krönung die Königsspur dran, der Maßstab 1:22,5. Keine Bange, das ist keine, wo man drauf sitzt und ich fahre auch nicht pfeifend und Fahrkarten knipsend durch die Rabatten, etwas zierlicher sind die Fahrzeuge dann schon. Allerdings, eine ausgewachsene Diesellok wiegt auch ihre 5 Kilo, besitzt zwei starke Motoren und zieht eine volle Bierkiste, sofern sie denn Räder hätte, locker weg. Hier nun eine ganz kurze Chronik in Bildern von den ersten Monaten Bauzeit. Begonnen habe ich schon im März mit der Vorbereitung vom Gelände des ersten geplanten Bauabschnittes. Sträucher wurden gerodet, ein Zaun gesetzt, der lehmige Mutterboden musste weg und stattdessen wurde mit einigen Kubikmetern Sand aufgefüllt, um die Wasserdurchlässigkeit zu gewährleisten. Die Bahntrasse muss immerhin im Winter auch Frost ohne kapitale Schäden überstehen. Dann folgte das erste Probeliegen der Gleise im ersten Bauabschnitt.

Gleise und Steine wurden ausgerichtet, die Steine dann mit Gewalt in den schon verdichteten Untergrund geschlagen und anhand dieser Form, mit den Steinen als Träger, die Trasse betoniert.

Etwas gefälliger sieht die so hergerichtete Trasse ja schon aus, allerdings noch sehr spartanisch, zumal noch einige landschaftliche „Schmankerl“ geplant sind. Es wird einen Bergbahnhof geben, ein echter Wasserfall mit Bachlauf und eine verfallene Burgruine sollen später etwas für’s Auge bieten. Ein paar kleine Details runden einige Tage später das Bild bei den ersten Probefahrten des Schienenbusses schon ein wenig ab.

Zeit für die Elektrik. Mehrere Verteiler in Form von Kunststoffabflußrohren sind miteinander verbunden und im Boden eingelassen. Der Deckel verschließt wasserdicht und jeder Verteiler ist mit allen anderen unterirdisch verbunden. Ich hoffe mal, dass sich dieses System bewährt und sich bei der geplanten Digitalisierung im kommenden Jahr so manche Leitung wieder erübrigt. Denn eines ist sicher, Kondenswasser wird mit den Jahren ein Problem werden.

Das nächste Foto zeigt die Tunnelbauarbeiten und das Erstellen der Auffahrt zum Moritzberg. Im Mittelpunkt der Wendeschleife liegt später einmal die Hexenquelle, zu deren Geschichte es in späteren Folgen der Chronik einiges zu lesen geben wird. Die Geschichte der Quelle reicht weit zurück …

Gleichzeitig hat auch der erste Rohbau seinen Anfang genommen. Das kleine Haus des Bahnwärters entsteht, wie ein echter Bau auch, aus kleinen im Maßstab gefertigten Ziegeln, die mit frostsicherem Fliesenkleber gemauert werden. Hier ist jetzt Zeit für das Richtfest.

Bauarbeiten an der Auffahrt zum Moritzberg. Der Bauzug steht parat und der Kranwagen leistet gute Dienste beim Bau der Verblendung der Pflanzringe, die die spätere Trasse tragen werden.

Der Tunnel ist fertig, es fehlt noch an beiden Seiten das Portal, welches in einer Form aus Styrodur, die man natürlich in Handarbeit selber anfertigt, gegossen wird. Arbeit für den Winter. Der Schienenbus kann aber auch ohne Portal schon am Abend seine Runden drehen.

Zur Übersicht ein „Luftbild“, im Vordergrund wird der kleine Haltepunkt „Moosbach“ sein, das Fundament der Hexenquelle ist schon in der Wendeschleife der Bergstrecke zu sehen und der Bergbahnhof liegt schon probeweise noch auf Pflastersteinen. Im Hintergrund ist noch viel Sand und viel provisorische Trasse zu sehen.

Kurz nach der Aufnahme, und jetzt sind wir fast auf dem aktuellen Stand von Ende Juli, ist der Bergbahnhof betoniert und der Motorwagen vom VT98 hat seine ersten Probefahrten auf der fertig betonierten Trasse hinter sich. Bis die allerdings geschottert wird werden noch einige Wochen ins Land gehen …

Die kleine Stainz macht jedenfalls schon eine gute Figur, wenn sie mit einem leichten Güterzug die vier Prozent Steigung in der Wendeschleife überwindet.

Für die schweren Cargozüge eignet sich dann doch die BR218 (V160) besser, hier zu sehen bei der Einfahrt nach Moosbach.

In den nächsten Wochen wird der Beton vom Bergbahnhof verkleidet, die Stützmauern begrünt und auch die Berghänge werden angefüllt und bepflanzt, damit das Grün im nächsten Jahr kräftig wachsen kann. Es ist eine Gartenbahn und da muss dann auch soviel Grün wie möglich mit im Spiel sein.  Immer unter der Voraussetzung, das der Sommer noch ein Einsehen hat und das Wetter wenigstens etwas mitspielt. Sonst läuft hier, bei der VGB, der Versmolder Gartenbahn, allerhöchstens die Nase und sonst nix.

Zum Abschluss noch eine ganz kurze Videosequenz, aufgenommen Anfang Juni, die Durchfahrt der V160 mit einem Güterzug.

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Jetzt bloß nicht stolpern …

… und nach vorne fallen, das wäre extrem unangenehm. 😉

Am Sonntag fand das 9. Westfalentreffen im Dortmunder Romberg-Park statt. Zum ersten Mal spielte aber diesmal das Wetter nicht mit und statt dem ständigen Klicken der Kameras hörte man nur das Geräusch sich öffnender Regenschirme.  Wie gut, das sich am Treffpunkt, dem Cafe Orchidee, auch ein überdachtes und teilweise kuschelig warmes Tropenhaus befindet. So konnte man wenigstens einige Fotos schießen. Diese sympatische Schildkröte war wohl schon etwas irritiert anhand der vielen Objektive, die sich mangels anderer Attraktionen auf sie richteten.

Neben vielen Gesprächen, dem Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen fand aber dem Dauerregen zum Trotz zwischendurch ein Spaziergang durch den herrlichen Park statt. Bei gutem Wetter wäre es ein Traum und ein Füllhorn voller Motive gewesen. So konnte man nur versuchen, die Stimmung des Dauerregens ins Bild zu setzen.

Hoffen wir also darauf, dass beim 10jährigen Jubiläumstreffen im kommenden Jahr das Wetter etwas mehr Einsehen zeigt und uns wieder den gewohnten Sonnenschein präsentiert.

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Die Bahn fährt immer …

… zumindest bei mir. Ich habe da schon das ganze letzte Jahr drüber nachgedacht, ob ich nicht wieder in mein Hobby aus der Sturm- und Drangzeit einsteige. In meinem Leben habe ich schon alle Spurweiten durch bis auf die Gartenbahn, die Spur IIm im Maßstab 1:22,5. Und dafür ist es genau jetzt Zeit, damit neu zu beginnen. Bahn, Garten und Fotografie kann ich da sehr gut unter einen Hut bringen. Momentan dreht das Kraftpaket der Baureihe 218 noch seine Runden auf einer kleinen Teststrecke auf der Terrasse, aber das wird sich im Laufe des Sommers ändern.

Einen Teil des Gartens wird umgestaltet und zur Bahnstrecke werden. Nach einem Jahr der reiflichen Überlegung ist das nun beschlossen und von Göttergattin auch wohlwollend abgesegnet worden. Und somit wird es in den folgenden Monaten auch immer mal wieder etwas über die Baufortschritte hier zu lesen geben. Wer sich nun überhaupt nichts unter einer Gartenbahn vorstellen kann, für den habe ich das folgende Video verlinkt. Es zeigt, meiner Ansicht nach, Gartenbahn in Vollendung.

 

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Lichterglanz

Wenn es auf dem Marktplatz lecker duftet und die Weihnachtsbeleuchtung mit den Augen der Kinder um die Wette strahlt, dann ist der 3. Advent. Das bedeutet, es ist wieder Weihnachtsmarkt in Versmold. Er ist klein und gemütlich und verursacht auch keine „Ausnahmesituation“ wie andere Festivitäten im Ort. Aber genau diese Gemütlichkeit ist das Schöne an ihm. Das Wetter hat am Wochenende auch mitgespielt und der Glühwein war lecker ohne Ende. Die Temperaturen passten dazu.

Auf einer kleinen Bühne gab es diverse Darbietungen in den 3 Tagen und ich denke, von der Stilrichtung war wohl für jeden etwas dabei. Der Nikolaus erschien am Sonntag natürlich auch noch, aber bei dem Andrang auf den guten Mann musste ich beim knipsen passen. Da war kein Durchkommen. Die Standbetreiber dürften auch zufrieden sein und ihren Schnitt gemacht haben.

Selbst die Petri-Kirche hatte sich schick gemacht und strahlte im Glanz der Lichter.

Schick hat sich auch der Schweinebrunnen gemacht. Einige strickbegeisterte Hausfrauen aus Versmold haben sowohl den Wurstträger als auch die Schweinchen frisch eingekleidet mit selbstgestrickten Sachen. Winter ist kalt und die Idee finde ich heiß. Das wäre doch mal ein Projekt für die Strickblogs im Web. 😉

Ich versuche mal im Laufe der Woche noch, die komplette Wollkomposition bei vernünftigem Licht zu knipsen, so als Anregung für die Meisterinnen der heißen Nadel. 🙂

Die letzten Tage waren privat leider etwas übervoll gepackt, dazu kam auch noch ein defekter Router. Wenn man so von der Welt abgetrennt wird, da merkt man erst, wie sehr man von den Geräten abhängig ist. Da ich auch über DSL telefoniere, ging erst einmal nix mehr. Und bestell mal ’nen neuen Router online ohne Netz …

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Oktoberwald

Ein hartes, aber auch ein hübsches Licht zaubert die klare Oktobersonne in den herbstlichen Wald.

Am Wochenende schien das Klärchen ja ungebremst vom strahlend blauen Himmel. Bei einem Sonntagsspaziergang von Bad Iburg zum Malepartus war es einfach zu verlockend, dieses wilde Licht- und Schattenspiel zwischen den Bäumen mit der Kamera einzufangen. Und wie jedesmal verzweifel ich hinterher, weil nur wenige Aufnahmen wirklich zu gebrauchen sind. Die Kontraste zwischen hell und dunkel sind schon heftig. Das Foto hier fand ich aber ganz gelungen.  Etwas verzweifelt war ich auch am Malepartus. Da war irre was los und es ist schon spannend, wenn man 20 Minuten in der Schlange ansteht für ein simples Bier. Das hat aber dann natürlich umso besser geschmeckt.

Zum Schluss noch ein Dankeschön für die Anteilnahme an Moritz seinem plötzlichen Ableben. Irgendwie ist es immer noch ungewöhnlich für mich, wenn der kleine Räuber morgens früh nicht durch die Haustür schaut und hungrig randaliert. Ist schon schade um ihn.

 

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time to say goodbye

Über 12 Jahre war er nun bei uns in der Familie, wir hatten die Ehre sein Personal zu sein und auch in der Nachbarschaft hatte er viele Freunde. Ich erinnere mich noch so gut an unsere erste Begegnung. Ich nahm ihn damals ganz vorsichtig auf meinen Schoß und Moritz war so aufgeregt, das er mir unsicher und zitternd lang und breit über die Hose pillerte. Damit war unsere Freundschaft schon mal sozusagen besiegelt. Bei Fremden war er scheu, zu Freunden kam er immer gerne und freute sich über jede Streicheleinheit. Heute fiel nun für ihn der letzte Vorhang.

Nun ruht er wieder in unserem Garten, seinem hart verteidigten Revier, dummerweise einen Meter unter der Erde. Streitig machen wird ihm diesen Platz keiner seiner vierbeinigen Rivalen mehr. Er starb an inneren Verletzungen, die höchstwahrscheinlich durch einem Unfall mit einem Auto verursacht wurden. In einer Spielstraße hätte ich das nie für möglich gehalten, er blieb in den letzten Jahren immer ganz nahe am Haus. Er war halt ein kleiner Schmusekater.

Ruhe in Frieden, wir werden dich nie vergessen.

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