Archive for Mai, 2008

5. Westfalentreffen

Ich gehöre in den letzten Monaten sicherlich nicht zur Spezies der besonders schreibfreudigen Blogger, aber nach dem gestrigen 5. Westfalentreffen kann ich nicht anders, da muss auch ich die Tastatur einmal wieder dazu benutzen, wozu sie ursprünglich gedacht ist – zum schreiben.

Nach einer völlig stressfreien Anreise erreichten Karin und ich kurz vor 12 Uhr den Maximilianpark in Hamm. Obwohl ich vor ewig langer Zeit, ich war noch ganz rüstig damals, schon einmal dort gewesen bin, hatte ich kaum Erinnerungen daran und war angenehm überrascht, was mich hinter dem Eingangstor erwartete: Dort waren nicht nur Agnes, Gabi und Dagmar samt Anhang, Heinz-Josef, Sylvia und Tina, sondern auch eine umwerfende Farbenpracht zu finden. Mein Knipserherzchen hüpfte da doch vor Freude ziemlich hoch. Überhaupt wurde es ein schöner Tag mit herrlichen Eindrücken. Besonders fasziniert haben mich aber immer wieder die Farben dort, man geriet in einen wahren Rausch. Frühling ist wohl doch die schönste Zeit im Jahr.

Aber es gab nicht nur Farben und Blüten zu sehen, sondern auch ganz große Motive, wie zum Beispiel den gläsernen Elefanten.

Durch seinen Rüssel ging es schnurrstracks aufwärts ins Oberdeck, von wo aus man eine herrliche Übersicht über den Park und die umliegende Landschaft hatte. Neben sehr gut gemachten beweglichen Objekten gab es auch Künstlerisches und Fotografisches dort oben zu sehen. Es gab aber auch kleinere Motive im Park, deren Reiz, zumindest auf mich, ebenso groß waren.

Der junge Mann hier im Bild hat in bewunderswerter Detailtreue eine Lokomotive der Baureihe 50 voll funktionsfähig nachgebaut. Vier Jahre Arbeit stecken in dem Modell. Es war eine Freude, die Maschine auf den Gleisen der Hammer Modell & Gartenbahnfreunde fahren zu sehen. Meine Hochachtung!

Es gab auch die vielen ganz kleinen und unscheinbaren Motive am Rande, den reizvollen Kontrast zwischen Natur und Technik.

Der Maximilianpark entstand anlässlich der ersten Landesgartenschau auf einem ehemaligen Zechengelände. Heute findet man am Rande der Wege viele Stellen, an denen sich die Natur ohne menschliches Zutun den Weg in die Überreste einiger alter Gebäude bahnt. Reizvolle Motive!

Ebenso reizvoll waren übrigens auch zwei Künstler des Stelzentheater Bielefeld, die auf dem Gelände unterwegs waren.

Insgesamt waren es unendlich viele positive Eindrücke, die für mich dieses 5. Westfalentreffen unvergesslich machen. Ein ganz großes Dankeschön an Agnes, die das alles so gut organisiert hat. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

Share