Archive for August, 2008

Sonntags…

…sollte man entweder mit dem Hintern zu Hause bleiben oder in die absolute Einsamkeit der wilden Walachei radeln.

Inmitten menschlicher Siedlungen kann man sich einen Sitzplatz im Biergarten oder Eiscafé sowieso abschminken, so wie hier in Bad Rothenfelde. Überall viel zu voll…. 🙁

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Na dann Prost

Nu‘ isses soweit, nu‘ fangen auch noch die Hunde an zu saufen. Ich glaub es ja nicht, perfektes Oktoberfestfeeling für den kleinen vierbeinigen Liebling.  *ungläubigdenkopfschüttel*

Gibt es eigentlich Lederhosen für den kleinen schwanzwedelnden Rabauken ?

😎

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125jähriges

Hier nun ein paar Eindrücke vom 125jährigen Jubiläum der Westfälischen-Landes-Eisenbahn, kurz WLE. Die Fete stieg am Sonntag auf dem Betriebsgelände in Lippstadt. Und es wurde voll im Laufe des Vormittags. Die Hälfte der Besucher hatten eine Kamera vorm Bauch oder in der Hand, die Faszination Eisenbahn scheint also immer noch sehr groß zu sein. Neben Modellbahnen, einem Rundgang durch die Werkstätten, lobpreisenden Reden von Politikern und Wirtschaftsgrößen der Region waren die Objekte der Begierde, jedenfalls für mich, völlig andere: Die Fahrzeuge der WLE.

Mein Liebling ist die Lok 21 (links unten) mit dem Warsteinerzug. Auch deren Führerstand macht einen ausgesprochen aufgeräumten Eindruck. Die würde ich schon gern einmal selber fahren. Aber die Stars waren ganz andere Maschinen. Zum einen die V200. Ich liebe diese Lok seit meiner Jugend, sie war mein erstes Modell von Märklin.

Der zweite Oldie war der Neuerwerb der Lengericher Eisenbahnfreunde, die 78 468. Die stand nur leider so dämlich, dass ich entweder die Absperrbänder im Bild hatte oder einen breiten Gitterzaun. Ich war echt stinksauer, denn so konnte man keine einzige Aufnahme von der kompletten Lok machen, die halbwegs was taugte.

Was ebenfalls etwas dürftig ausfiel war Versorgung mit Bratwurst. Eine einzige Bratwurstbude stand auf dem Gelände und die war hoffnungslos belagert. Halb so schlimm, ich musste mittags sowieso wieder verschwinden wegen dem Stadtfest. Und manchmal geh‘ ich auch ganz gerne in berühmt-berüchtigten amerikanischen Fastfood-Ketten zum Essen. 😉

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Stadtfest-Rückblick

Im Großen und Ganzen war das wieder einmal ein gelungenes Stadtfest, allerdings wäre es noch um Längen besser gewesen, hätte Petrus ein Einsehen gehabt und mitgespielt. So ist der Freitagabend leider total im Dauerregen untergegangen. Nur wenige haben sich noch auf die Straße getraut, um „ABBA-Review“, einer ausgezeichneten Coverband auf der Rathausbühne bzw. Harmony central, einer A-capella Gruppe, Gehör und verdienten Applaus zu schenken. Ich hab‘ mich auch ins Trockene verzogen. Etwas besser war der Samstag, da hörte es um 21:00 Uhr endlich auf zu dröppeln. Eine Stunde zu spät für die Schlagersängerin Sylvia Martens, die noch um jeden Zuhörer kämpfen musste.

Etwas leichter hatten es die folgenden Gruppen während der „Trockenperiode“ an diesem Abend. Am Rathaus gastierte das Rex Richter Quintett, allerdings mit weniger Erfolg als die Gruppe „The Stones“ auf der Bühne am Marktplatz. „The Stones“ spielte die Musik, die der Name schon vermuten lässt, die Hits der Rolling Stones, und brachten das Publikum rund um den Schweinebrunnen zum kochen, trotz der herbstlichen Kühle. Rex Richter spielte ebenfalls, was der Name vermuten lässt, nämlich die alten deutschen Schlagerschätzchen. Ich bin dann am Ende doch bei den Stones geblieben, da ging die Post ab.  😉

Das Rex Richter Quintett.

Sonntag war ja endlich mal ordentliches Wetter und da kamen auch alle aus ihren Häusern. Es war proppevoll am Nachmittag. Eine Premiere am Sonntag war das erste Versmolder Entenrennen auf dem Aabach. Der Start war spektakulär, böse Zungen sind sicherlich geneigt, den Ortsnamen in ‚Entenhausen‘ abzuändern. 🙂

1600 gelbe Pullerentchen tummeln sich hier im Wasser und treten ihre ca. 15minütige Reise bis ins Ziel an. Man konnte die Tierchen in den Versmolder Geschäften mit einer Startnummer versehen erwerben, der Reinerlös, ca. 4800 Euro kommt den Versmolder Schulen zugute. Die Truppe verstreute sich dann sehr schnell, nach etwa 100 Meter war das Feld schon stark auseinander gezogen.

Das sah in der Realität einfach niedlich aus, wie die Enten mehr oder weniger langsam mit dem Wasser trieben. 🙂  Am Ziel wurde das Feld ganz geschickt über verlegte Feuerwehrschläuche eingefangen. Die ersten hundert Enten, bzw. die Besitzer der Startnummern, gewannen attraktive Preise.

Das war nur ein kleiner Auszug aus den Veranstaltungen am Wochenende hier im Ort, ein vollständiges Resumé wäre viel zu lang.

Am Sonntagvormittag war ich übrigens erst noch in Lippstadt unterwegs, die WLE (Westfälische-Landes-Eisenbahn) feierte ihr 125jähriges Bestehen und da gab es für einen Eisenbahnfan wie mich viel zu sehen. Aber das werde ich in den nächsten Tagen hier noch nachreichen. 🙂

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Kissenschlacht

Die Kinder hier im Ort sind nicht gerade besonders nachsichtig mit den Erwachsenen und wenden strenge Erziehungsmethoden an.

Kissenschlacht

Ein falsches Wort und schon gibt’s Haue… 🙂

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Stadtfestwetter

Aktuell von heute, Freitag, 19:45 Uhr

Ich bin fasziniert, wie die heutigen Darbietungen in der Innenstadt momentan sozusagen „den Bach runter geh’n… “ Besserung ist in den nächsten Stunden nicht in Sicht. 🙁

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Filter/Projekt 52

Wenn man Zubehör für die Fotografie sucht, dann kann man, so scheint es mir, Ebay getrost übergehen. Ich suchte nach dem Filtersystem der Firma Cokin, die ein sehr anpassungsfähiges und modular aufgebautes System anbietet. Für alle Objektivdurchmesser gibt es dort einen günstigen Adapter, um ein- und denselben Filter an mehreren Objektiven zu verwenden. Das System wird auch in rauhen Mengen bei Ebay angeboten, meist im Sofortauf und komischerweise vieles entschieden teurer wie im Fachhandel. Wenn man dann noch die Versandkosten mitrechnet, wird’s katastrophal. Wehe dem, der die Ladenpreise nicht kennt. 🙁

Das Thema bei Projekt 52 hat mich diesmal auch interessiert, es lautet Vergänglichkeit und wurde von Sari so formuliert:

„Ich denke bei dem Wort “Vergänglichkeit” daran, wie die Zeit uns verändert, wie sie an Dingen nagt und ihnen die Schönheit nimmt und gerade dem Alten eine gewisse Schönheit verleit. Vergänglichkeit…“

Ich dachte bei dem Thema an diese Baumrinde einer Kugelakazie vor unserer Haustür.

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Vorbereitungen

Große Ereignisse werfen mal wieder ihre Schatten voraus. Wo sich ansonsten der Verkehr im Schritttempo durch die Innenstadt quält, regieren ab heute die Schausteller. Morgen nachmittag ist Eröffnung des 20. Versmolder Stadtfests. Was klein begann, ist inzwischen zu einer für die Region bedeutenden Großveranstaltung gewachsen.

Und während die einen ihr Fahrgeschäft mit Muskelkraft aufbauen…

…benötigen andere schon einen fetten Autokran, um die Brocken zu montieren.

Jetzt will ich hoffen, dass das Wetter halbwegs zivil wird, denn Freitag- und Samstagabend stehen etliche Bands auf mehreren Showbühnen mit einem sehr vielfältigen Programm, das eigentlich für jeden Geschmack etwas bieten sollte.  Warten wir mal ab, was kommt… 🙂

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Fitnesstraining

Die letzten Tage habe ich ultimatives Garten-Fitnesstraining hinter mir und deshalb war ich auch so gut wie gar nicht im Netz unterwegs. Da gab es eine völlig zugewachsene Ecke im Garten, die ich unbedingt roden wolte. Dort sollte ein Pflasterkreis hin und als nächstes, aber erst im kommenden Frühjahr, ein Pavillon. So ’ne kleine kuschelige überdachte Ecke soll das mal werden. Gerodet hab ich und der Pflasterkreis ist jetzt auch da. Rundum hab ich erst einmal Rasen eingesäht, um die Ecke zum Winter sauber kriegen.

Wenn der Pavillon steht, kommt der Rasen im hinteren Teil um den Kreis wieder raus und stattdessen weißer Kies drumherum. Dann finden dort Wind- und Regengeschützt acht Personen Platz.

Und ja, ich habe Muskelkater und muss unbedingt bedauert werden… 😉

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Versmolder Gesichter

Heute wurde eine interessante Fotoausstellung im Versmolder Rathaus eröffnet. Das Photostudio S & S präsentierte Versmolder Gesichter. Großformatige Portraits Versmolder Bürger, eine Fülle bekannter und unbekannter Gesichter, technisch in sehr hochwertiger Qualität und für mein Empfinden auch mit viel Gespür für den Menschen im Bild. Zumindest bei mir bekannten Personen habe ich das so empfunden. Fazit: Sehenswert und gelungen. Hobbyknipser wie ich finden da viele Anregungen und sind manchesmal auch überrascht, wie bestimmte Szenen ins Bild gesetzt wurden. Fotografiert wurde teilweise im beruflichen Umfeld, privat oder auch am Arbeitsplatz.

Sandra Wallmeier und Stefan Gersema sind die Fotografen, die zusammen mit der Stadt Versmold diese Ausstellung ausrichten.

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