Archive for Dezember, 2008

Winterwetter…

…der besten Art lockt sogar Kellerkinder wie mich ins Freie und wenn dann noch ein sogenanntes „schönes“ Bild aus meiner Lieblingsperspektive im Bruch dabei rauskommt, dann ist doch alles in Ordnung. 🙂

Share

Frohe Weihnachten…

…und friedliche, geruhsame Festtage wĂŒnsche ich allen Besuchern des Versmoldblog.

Share

Katastrophal…

…aber ich komme zu nix !! Ich hĂ€tte heute eigentlich ĂŒber den Festgottesdienst anlĂ€sslich der runderneuerten Petri-Kirche schreiben mĂŒssen, ebenso ĂŒber den Versmolder Umweltpreis, und da gab es in den letzten Tagen noch einiges mehr. Und was mach ich alter Pattjackel… ich sitz im Keller und bastel mir frohgelaunt eine Theke mit Zapfeinrichtung. Sodom und Gomorrha, Schande ĂŒber mein durstiges Haupt. Aber ich gelobe Besserung, zwei Wochen Urlaub lassen auch wieder Zeit fĂŒr die Hobbies. Die Nikon habe ich heute mutig entstaubt und  mit ihr einen Blick auf das unfreundliche ostwestfĂ€lische Vorweihnachtswetter gewagt.

Nasskalt, schmuddelig und so gar nicht passend zu meiner momentan guten Laune. 🙂

Share

Boah Ey

Was es alles so gibt, da gibt es sogar eine Webseite, die die eigene Webseite analysiert. Das musste ich natĂŒrlich sofort mit dem Versmoldblog testen und das kam dabei heraus:

Wenn das man alles so richtig ist… 😉

Den Link hab‘ ich bei Blechi gefunden…

Share

Eiskalter Wind…

…blies der D-Jugend am Samstag ins Gesicht. Das lag nicht nur am frostigen Wetter, sondern auch am BV-Werther II, der sehr druckvoll das Versmolder Tor ins Visier genommen hat. Das 1:0 fĂŒr unsere Jungs hat sie aus der Reserve gelockt, sie mussten attackieren. Genutzt hat die ganze Anstrengung den Spielern aus Werther aber nix, denn der heimische Kasten blieb sauber, auch wenn man manchmal den Eindruck hatte, die Blauen wollen uns umrennen… 😉

Versmold hatte etliche Konterchancen, vergab sie aber ungenutzt. Wenn sie fĂŒhren, bewegen sie sich immer etwas gemĂ€chlicher und nur so schnell wie eben nötig. 🙂

Der 4. Platz in der Tabelle, den sie sich erobert haben, ist ein ganz kuscheliges PlĂ€tzchen fĂŒr die Winterpause bis zum 21. Februar. Dann geht’s weiter. Eine Weihnachtsfeier fĂŒr die Spieler haben die Betreuer organisiert, sie fand bereits am Freitag statt. Es wurde gekegelt und natĂŒrlich Pommes in Mengen verdrĂŒckt. Wie ich hörte, haben alle viel Spaß dabei gehabt. Ich denke, das solche gemeinsamen AktivitĂ€ten außerhalb des grĂŒnen Rasen den Zusammenhalt in der Mannschaft weiter festigen. Die zweite SaisonhĂ€lfte wird’s zeigen.

Allen Leserinnen und Lesern hier wĂŒnsche ich einen schönen dritten Advent.

Share

Alle Jahre wieder…

…findet auch in Versmold der Weihnachtsmarkt statt. Knuffig ist er, viele kleine Buden reihen sich um die Petri-Kirche und inzwischen zieht er auch Besucher aus der Umgegend an. Das Wetter ist passend, feinstes frostiges GlĂŒhweinwetter. Vor dreißig Jahren fand er das erste Mal statt, insgesamt fĂŒnf kleine Buden und ein Kinderkarussell standen auf dem Rathausvorplatz. Inzwischen ist die Veranstaltung dann doch etwas gewachsen, die GemĂŒtlichkeit ist zum GlĂŒck geblieben, die miese BildqualitĂ€t bitte ich zu entschuldigen, es fehlt dann doch ein wenig am natĂŒrlichen Licht und das Stativ stand wie immer hinter dem warmen Ofen daheim. 😉

Und wie in jedem Jahr sprach unser BĂŒrgermeister ein paar Worte zur Eröffnung, ehrte diejenigen, denen Ehre auch zu Recht zuteil wird.

Naja, und dann kam der Posaunenchor und blies langweilig und lieblos die ĂŒblichen musikalischen Werke zur Adventszeit in die eiskalte Winterluft… und vor der BĂŒhne leerte sich der Raum…

Mit etwas Wehmut dachte ich in dem Moment an das Jahr 2006. Da stand eine Gruppe junger Menschen auf der BĂŒhne, das hatte sich so ergeben. Rapper – akrobatische TĂ€nzer, die waren voller Enthusiasmus dabei, ihre Begeisterung fĂŒr ihre Sache wirkte ansteckend. Die haben sich so richtig was einfallen lassen. Der Platz vor der BĂŒhne war proppevoll, Alte und Junge. Ganz im Gegensatz zum langweiligen und wirklich völlig leblosen Auftritt der Posaunen heute Abend. Ganz so steril muss es doch wirklich nicht sein. Der nachfolgende recht nachwuchsfreie Shantychor konnte da auch viel retten. Solch stocksteife Darbietungen wirken auf mich immer wie PflichtĂŒbungen der Beteiligten.

Samstag wird es rockiger, mal sehen, ob die es etwas besser machen… 🙂

Share

Kalte FĂŒĂŸe…

…konnte man gestern im Kurt-Nagel-Stadion bekommen. Bei nasskaltem grauen Wetter behauptete sich unsere D-Jugend souverĂ€n gegen Steinhagen III. Der Gegener kam nur selten zum Torschuss und wenn, dann trafen sie auf Tobias, der bis auf einen Gegentreffer seinen Kasten mit guten Paraden sauber hielt. Das Ehrentor der Steinhagener geht auf das Konto einer zu dem Zeitpunkt etwas vertrĂ€umten Abwehr. Ansonsten war es fĂŒr Versmold das Spiel der vergebenen Chancen, das Ergebnis hĂ€tte noch wesentlich höher und deutlicher ausfallen können.

Szenen wie hier im Bild gab es immer wieder zu sehen, klare Torchancen wurden vergeben. Da muss der Trainer noch dran arbeiten. Die Betreuer der Mannschaft konnten trotzdem ganz entspannt dem Spiel folgen.

So stand es am Ende 6:1 und das Team ist verdient auf den 4. Tabellenplatz vorgerĂŒckt. Seit neun Spielen hat die Mannschaft nicht mehr verloren. Applaus.

Share

Making of Dröppelei

Wie versprochen ein paar Worte dazu, wie ich Tropfenbilder fabriziere. Da fĂŒhren natĂŒrlich 1000 Wege nach Rom, aber ich komme mit der hier beschriebenen Art und Weise ganz gut zurecht. Der Aufbau ist nicht besonders professionell, aber es funktioniert.

Auf dem Hocker befindet sich ein Eimer mit Wasser, das per Schwerkraft durch einen dĂŒnnen Schlauch zur Schale fliesst. Die Wassermenge regel ich mit einem kleinen Absperrhahn, der als Luftregler in der Aquaristik gebrĂ€uchlich ist. Ein Pfennigartikel Centartikel. Damit kann man die Tropfenfolge genau einregeln. Der Tropfen fĂ€llt bei mir jetzt in eine mit Wasser gefĂŒllte Glasschale, fĂŒr das notwendige Licht und die unbedingt nötige kurze Belichtungszeit sorgen zwei Blitze. Ich nutze da zwei alte SchĂ€tzchen, die man spottbillig gebraucht bekommt und die ich manuell einstellen muss. Aber Vorsicht, wenn man Blitze aus der guten alten Zeit reanimiert, dann muss man unbedingt die ZĂŒndspannung beachten. Die GerĂ€te mĂŒssen einen NiedervoltzĂŒndkreis mit max. 10 Volt haben. Alte SchĂ€tzchen arbeiten oftmals mit ZĂŒndspannungen von mehreren hundert Volt. Deren Einsatz quittieren moderne Digitalkameras mit einem satten Totalschaden der Elektronik.

Am schwierigsten ist es, den richtigen SchĂ€rfepunkt einzustellen. Zum focussieren lege ich einen alten Zollstock quer ĂŒber die Schale. Der fallende Tropfen berĂŒhrt den vorderen Teil beim Fallen so gerade noch. Die Kamera kann nun auf die Zahlen focussieren und wird danach auf manuellen Focus umgeschaltet und nicht mehr verĂ€ndert. Weder Brennweite noch Abstand, sonst passt nix mehr. Die geringste Schluderei beim focussieren fĂ€llt spĂ€ter im Bild sofort auf. Die Blende stelle ich meistens auf 9, die Belichtungszeit auf die kĂŒrzeste Blitzsynchronzeit, um das Licht im Raum „auszuschalten“. Zu helles Raumlicht kann sich störend auswirken. Wenn man die Möglichkeit hat, die Kamera ferngesteuert auszulösen, sollte man diese Option auf jeden Fall nutzen. Will man Spiegelungen im Tropfen haben, so stellt man hinter das GefĂ€ĂŸ das Objekt, das im Tropfen gespiegelt werden soll. Auch beim Hintergrund ist alles machbar. Da geht probieren ĂŒber studieren. Die weiße Schale dient ĂŒbrigens dazu, die Sauerei in Grenzen zu halten, denn irgendwann lĂ€uft die Glasschale ganz sicher ĂŒber… 😉

Und eigentlich ist es wirklich gar nicht so schwer, man kann da richtig sĂŒchtig nach werden, so an Regentagen und so… 🙂

Share