Archive for Juli, 2009

Sayonara

Da erfährt man im Urlaub mal eben so nebenbei aus der Tageszeitung, dass mein Brötchengeber seinen Laden an die Japaner verkauft hat. Jetzt bin ich offen gestanden wahrlich neugierig, was nun wieder alles so aus dem Land der aufgehenden Sonne auf einen zukommt. Ich werde dann mal die Ferien nutzen und wenigstens vorsichtshalber ein paar Worte Japanisch lernen.

😉

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Jugendsünden

Seit 11 Jahren waren die zwei Kugelakazien prima gewachsen, im Juni dieses Jahres wurde die erste von beiden plötzlich bei heißem Wetter schlagartig trocken.  In den letzten 2 Tagen ereilt den 2. Baum das gleiche Schicksal. Ursachenforschung war angesagt. Nachdem der erste Baum gefällt war, zeigte sich auch der Grund.

Man sieht, wie exzentrisch der Stamm im unteren Teil gewachsen ist. In den letzten Jahren hat er nicht einmal mehr einen halben Jahresring zugelegt. Ich denke mal, der Stamm konnte die inzwischen schon recht große Krone nicht mehr versorgen. Und hier ist der Schuldige:

Als Big-Baby hat er genussvoll mit seinem Krallen am Stamm gekratzt und bis ich das registriert habe, war die Rinde im Eimer. Die Wunden sind wohl nie richtig verheilt und so bildete sich eine Engstelle, die immer gravierender wurde. Nun ist’s passiert, da kann man nix mehr retten.

Die Kosten für zwei neue Kugelakazien werde ich aber Moritz vom Futter abziehen. 😉

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Philosophisch

Das Foto von meinem vorwurfsvollen Gewissen im Spiegel ist bei weitem nicht so geworden, wie ich es haben wollte. Aber zu allem Übel ist mir ein ganz dicker Fehler mit dem Bier passiert, ich bin einfach zu gierig. Mein Gewissen trinkt schneller als ich.

In der FC hatte jemand eine ganz plausible und für mich faszinierende Erklärung dafür: „Vielleicht ist uns unser Gewissen immer einen Schritt voraus, woher soll es sonst auch die Erfahrung haben, um uns vor irgendetwas zu warnen.“

Je länger ich darüber nachdenke, umso plausibler erscheint mir die Erklärung. Also doch kein Bildfehler.  😉

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Game over…

…ist für diese trockene verblühte Tulpe.

Was ich noch nie versucht habe ist aus den Samenplättchen neue Zwiebeln zu ziehen. Deshalb werde ich den Inhalt der ollen Blüte sammeln und im Herbst in eine Schale streuen. Wie ich gelesen habe, braucht man zwar einige Jahre Geduld, aber ganz so alt bin ich auch noch nicht. Ich kann warten. Mal sehen, ob es was wird.

Das weiche, fast nebelige im Bild oben hat übrigens nicht Photoshop fabriziert, sondern das Bild ist mit einer Fettblende, also Glasscheibe mit Vaseline mit klarer Stelle in der Mitte vorm Objektiv nach guter alter Väter Sitte aufgenommen. 🙂

Schönes Wochenende

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Blitz ohne Donner

In den letzten Tagen habe ich so einiges mit Blitzen experimentiert und eigentlich auch immer mehr Spaß dabei. Vor kurzem hatte ich mir schon einen kleinen Aufnahmetisch gebastelt, dazugekommen sind noch Reflektoren, Diffusoren und Softboxen für Aufsteckblitze und so langsam habe ich doch etliche Möglichkeiten, in meinem kleinen „Studio“ so etliches zu produzieren.

Die Blitze werden über Funkauslöser gezündet, der Sender steckt im Blitzschuh der Kamera. Aufsteckblitze und Funkauslöser habe ich sehr kostengünstig bei Ebay ersteigert, die Softboxen vertreibt Sambesigroup.com und den ganzen anderen Klüngel kann man flott selber bauen.

Man kann damit sehr schön und relativ einfach schattenfrei ausleuchten. Und wenn es mal mit Schatten und etwas geheimnisvoller sein soll, dann ist das mit Farbfolien vor dem Blitz und etwas Kreativität beim platzieren der Blitze auch keine Aktion.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass mich der Regen im Moment überhaupt nicht stört… 😉

Schönes Wochenende wünsch ich. 🙂

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Schützenfest Teil 2

Ich liebe den Schützenfestmontag wirklich, das ist eine feine Tradition. 😉

Um 14:17 fiel der Adlerrumpf, bezwungen wurde er durch Sebastian „Der Dyanamische“ Hölmer. Zur Königin wählte er Natalie „Die Faszinierende“ Murar. Ein junges Königspaar, denen ich ein gutes Händchen für ihre Regentschaft wünsche.

Musikkapellen und Schützen marschierten kurze Zeit später in die Innenstadt, wie immer wurde an den Apotheken Halt gemacht. Das Volk folgte wohlgelaunt bei strahlendem Sonnenschein, die Innenstadt war wohlgefüllt. Jede Apotheke schenkt an Jeden, der mag, Apothekerschluck aus. Jeder Apotheker hat da sein eigenes Gebräu parat, Rezept streng geheim natürlich, und ich möchte gar nicht wissen, wieviele „Umdrehungen“ das Zeug hat. Wenn es so hilft wie es schmeckt, ist es bestimmt ein Wundermittel. 😉

Am Ende versammeln sich die Untertanen noch zum Freibier. Will man die Feier im Festzelt und das Feuerwerk am Abend noch erleben, sollte man spätestens von jetzt ab etwas sparsamer dosieren. 🙂

Und nun ist erst wieder zwei Jahre Ruhe, leider.  Und, wie ich schon erwähnte, ich liebe Traditionen. 😉

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Schützenfest

Die Sonne war am Wochenende ein recht treuer Begleiter beim großen Schützenfest, das alle 2 Jahre gefeiert wird. Melanie „Die Sattelfeste“ Menzefricke-Aßner und Peter „Der Kreative“ Kleine konnten so die letzten Tage ihrer Regentschaft genießen, genau wie ihr „Volk“.

Der große Umzug am Sonntag durch die Innenstadt war bei der Hitze dann aber doch sehr schweißtreibend.

So mancher Grünrock wird drei dicke Kreuze gemacht haben bei der Ankunft im schattigen Stadtpark. Erst recht beim Anblick kühler Getränke. Auffällig waren die vielen Sonnenbrillen. War das nun ein Tribut an den brennenden Lorenz am Himmel oder sollten sie die Spuren einer durchfeierten Nacht verbergen ? Fragen über Fragen.  😉

Wie auch immer, unsere sympathisches Königspaar strahlte gute Laune aus. Kein Wunder, wenn man in einer prächtigen Kutsche chauffiert wird.

Die gute Laune war auch mit ins Festzelt gezogen. Bis tief in die Nächte wurde hier gefeiert und die Stimmung war bestens.

Und genau zu diesen Ort werde ich mich jetzt schnellen Schrittes aufmachen, um zu sehen und zu hören, wer den Adler umnietet und uns Untertanen denn wohl in den nächsten zwei Jahren regieren wird. Ich bin gespannt.

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Alltagsmenschen

Mitten in Telgte, integriert und unauffällig, im ersten Moment jedenfalls, begegnet man den Betonskulpturen von Christel Lechner. Sie lebt und arbeitet in Witten und befasst sich nunmehr seit über 20 Jahren mit dem Material Beton. Ihre lebensgroßen Figuren sind Alltagsmenschen.

Mann am Baum

Mann am Baum

Bedächtig schaut der Mann am Baum ins Wetter, am Rande der Innenstadt umgeben von Grün und Sommerblumen…

Polonaise

Polonaise

Auf dem Marktplatz findet man sich plötzlich inmitten einer Polonaise wieder…

Friseurfrauen

Friseurfrauen

Die Frauen sitzen mitten auf der Straße unter der Haube…

Erwin und Frau im Bademantel

Erwin und die Frau im Bademantel

…und Erwin hockt in luftiger Höhe am Sparkassengebäude und wird von der Frau im Bademantel beäugt. Ich will nicht hoffen, das Erwins suizidverdächtiger Sitzplatz irgendetwas mit den Bilanzen der Sparkasse zu tun hat. 😉

Die Augen der Skulpturen wirken sehr echt, für mich resultiert daraus auch viel der positiven Wirkung der Skulpturen. Der freundliche Gesichtsausdruck, die Gelassenheit, die von ihnen ausgeht, macht sie zu sympatischen „Mitmenschen“ im Ort. Das dumme an der Sache ist nur, das heute ( 05.07.) der letzte Tag der Ausstellung in Telgte ist. Ich weiß leider nicht, in welchem Ort die Figuren demnächst zu sehen sind.

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