Archive for Januar, 2010

Das Duell !!

Versmold gegen Werther – das hört sich erst einmal ganz gefährlich an. Ist es aber nicht, denn eigentlich sind die Städte keine echten Gegner, sondern vielmehr auch Verbündete im Kampf um den Sieg. Es geht um die Aktion „WDR2 für eine Stadt„. Über 100 Städte werden teilnehmen und versuchen, genau wie Versmold und Werther, das Finale zu erreichen. Beide Orte kämpfen natürlich für sich, aber auch gemeinsam für den Altkreis. Helfen beim Siegen müssen auch die Bürger: Ab dem 1. Februar können sie mit ihrer Unterschrift ihre Stadt ins Finale der besten 10 helfen. Im März geht es dann im Finale weiter. Listen liegen im Rathaus, öffentlichen Einrichtungen und in den Geschäften aus. Als Belohnung verschenkt sich WDR2 einen ganzen Tag an den Gewinner mit Live Sendungen und Open-Air-Konzerten in der siegreichen Stadt. Das wäre doch mal ’ne echt coole Sache für Versmold. Naja, gut, zur Not auch in Werther.  😉

Also bitte, ab Montag ran an die Listen… 🙂

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Impressionen

Gestern, am Sonntag, fielen mir am Vormittag an der japanischen Zaubernuss die ersten „Lichtblicke“ in Richtung Frühling auf …

… und heute morgen dann schaute ich ziemlich belämmert ins Wetter, weil schon wieder alles weiß war. Die Zaubernuss war wohl etwas voreilig. 😉

Dafür haben die kleinen Flechten hier sich ein weißes Mützchen zugelegt. Sieht ja auch ganz drollig aus.

Erica macht ’nen langen Hals und guckt aus dem Schnee. Ich mach auch ’nen langen Hals und schiebe Schnee. Aber immer noch besser als wenn es seit Weihnachten nur geregnet hätte …

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Where the streets have no name.

Das war einmal, jetzt hat sie einen!

Diese bisher namenlose Verbindung zwischen Kämpen- und Wiesenstraße heisst jetzt Kirchhoffs Allee. Schwedische Mehlbeerbäume wachsen gut gesichert in Reih und Glied. Für sich begegnende Fahrzeuge gibt es auf der jetzt eingeengten Straße Ausweichbuchten. Ich bin neugierig, wann der erste Baum den Stoßstangen zum Opfer fällt.

Der Schnee hat in den letzten Tagen Schwindsucht bekommen. Es regieren im Bruch, das Bild ist von heute nachmittag, wieder die dunklen Farbtöne.

So langsam kommt die Sehnsucht nach Frühling in mir hoch, aber bis es soweit ist, werden wir wohl noch eine Weile bibbern müssen. 😉

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Entspannend …

… ist es, bei schönstem Winterwetter einen Spaziergang durch’s Versmolder Bruch zu unternehmen. Vorausgesetzt man hat sich auch warm eingepackt. Der Wind ist derbe giftig dort. Ich finde immer, dass die flache weite Winterlandschaft so ungemein viel Ruhe ausstrahlt. Lediglich die Hessel plätschert munter vor sich hin.

Nur wenige Autos sind hier an diesem Tag unterwegs, da kann man sich schon einmal lang auf die Straße legen, die Perspektive entschädigt.

Im Gegensatz zum Bruch wirkte der Stadtpark an diesem Samstagnachmittag öde und trist. Nur ganz selten begegnet man einem Spaziergänger, meistens sind es Hundehalter, Bello muss auch bei frostigem Wetter Gassi gehen.  😉

Motive waren dort so knapp wie das Licht, die hohen kahlen Bäume sorgen für Schatten. Vielleicht wäre der Stadtpark im Winter mal ’ne Herausforderung für SW-Fotografie. Probieren geht über studieren.  😉

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Winterzeit

Eine Grundregel im Journalismus sagt aus, dass man nicht über das Wetter schreiben soll – das erleben die Leser ja selber, aber ich breche die Regel jetzt zum wiederholten Male. Eigentlich war ich ja nicht so richtig begeistert über die weiße Pracht, blauer Himmel und Sonne hätten mir gereicht. Inzwischen hab ich mich aber damit angefreundet, zweimal täglich etwas Schnee zu fegen oder auch mal, wie am Wochenende, kräftig zu schieben. Man weiß gar nicht mehr so recht, wo man das Zeugs lassen soll, die Berge wachsen.

Das kann übrigens auch richtig spannend werden. Sonntagabend, ich hatte gerade nach getaner Arbeit mit meinem innig geliebten Schneeschieber die Pose eines Arbeiterdenkmals angenommen, als ein ungewöhnliches Geräusch mich nach oben blicken lies. Oha, dachte ich, da kommt was auf dich zu ! Dieses Etwas war eine kapitale Dachlawine, der ich nur durch einen ungemein sportlichen Satz nach hinten ausweichen konnte und auf diese Weise mit klatschnassen Füßen davon kam. Glück gehabt. Wesentlich unangenehmer sind da schon die dicken Eiszapfen, die so manche Dachrinne verzieren. Man kann Hausbesitzern nur raten, die Dinger abzuschlagen. Falls die abfallen und einen Fußgänger verletzen, kostet das viel Ärger und im schlimmsten Fall auch viel Geld.

Noch einmal kurz zurück zu den angenehmen Seiten des Winters, er bietet auch reizvolle zufällige Stillleben.

Es muss ja nicht immer blauer Himmel sein.  😉

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