Archive for Mai, 2010

Picknick im Park

Der Stadtpark ist in Versmold ein Schatz, von dem die wenigsten Leute wissen, dass es ihn gibt. Das hat sich gestern hoffentlich etwas geändert, denn zum ersten Mal fand ein „Picknick im Park“ statt. Organisiert wurde es von der Bürgerstiftung zusammen mit der Hans-Reinert-Stiftung. Ziel war es, den Stadtpark für viele Besucher attraktiv zu machen. Genau das ist auch gelungen. Als ich um die Mittagszeit dort auftauchte, tummelten sich überraschend viele Besucher in der grünen Oase Versmolds. Der Regen hatte sich bisher vornehm zurückgehalten und die wenigen Angsttropfen schreckten wohl kaum einen ab, es sich unter den großen Bäumen oder auf der grünen Wiese gemütlich zu machen. Belohnt wurde das mit Sonnenstrahlen.

Zeitweise tummelten sich dort bis zu 300 Besucher. Während sich die Kinder auf der Spielwiese vergnügten, waren die Eltern an den Tischen oder unter den Pavillions bester Stimmung. Für musikalische Einlagen direkt an den Tischen sorgte „Plutos Dixie Delight“.

Bei den Ehrenamtlichen der Bürgerstiftung gab es Erdbeeren, Würstchen und Getränke zu kaufen, dazu kommen noch die Einnahmen aus den Platz- und Tischreservierungen. Sollte es einen Überschuss geben, so wird er in soziale Projekte investiert.

Ein Gewinner dieser Veranstaltung steht aber schon fest, das ist der Stadtpark. Attraktiver konnte er sich nicht präsentieren, daran ändert auch der Regen am späteren Nachmittag nichts.

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Schwarzes Gold …

… gehört zu den Bodenschätzen unserer Republik und ist inzwischen nicht mehr sonderlich gefragt. Warum das so ist, habe ich nie so wirklich verstanden, aber wie hart der Job unter Tage war und ist, das begreife ich so langsam. Am Sonntag fand das siebte Westfalentreffen auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen statt. Gefreut auf das Wiedersehen mit vielen netten Leuten habe ich mich schon seit Monaten, erfüllt wurden meine Erwartungen voll und ganz. Gelernt habe ich aber auch eine ganze Menge. Ich werde in Zukunft hoffentlich weniger schimpfen, wenn ich im Betrieb so dann und wann mal sehr unangenehme Aufgaben lösen muss, denn das steht in keinem Verhältnis zum Knochenjob unter Tage. Das Gelände ist außerdem ein El Dorado für Fotografen, allerdings muss man sich schon mit der Materie beschäftigen. Genau das habe ich nicht vorher getan. Daher sind meine Ergebnisse auch recht dürftig.

Bis zum Wochenende werde ich trotzdem einige Bilder bearbeiten und hier zeigen. Vielleicht kann ich dem einen oder anderem Leser Appetit machen, die Zeche auch einmal zu besuchen. Nur die netten westfälischen Blogger werden dann natürlich nicht dort sein.  😉

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Die deutsche Fußballroute NRW

800 Kilometer lang ist sie, führt von Aachen bis Bielefeld und auch direkt durch Versmold – die Fußballroute NRW. Der Fußballerlebnispunkt hier wurde heute feierlich eröffnet. Zuerst kam der Bus. Nicht irgendein Bus, sondern der Original WM-Bus von 1954.

Ihm entstiegen unter anderem Medienvertreter und Organisatoren. Mancher mag nun fragen, was Versmold so Besonderes hat, um Teil der Route zu werden. Nun, hier ist das Objekt der Begierde:

Die Schuhe von Pelé, welche Klaus Rahe 1970 als 10-jähriger Junge gewonnen hatte. Über den materiellen Wert der Schuhe möchte Klaus Rahe sich nicht mehr äußern, denn der ideelle Wert ist ihm wichtiger. Die Schuhe, die hier im Original auf dem Bild zu sehen sind, lagern ansonsten gut und sicher im Tresor der Stadtsparkasse. Für die kommenden Besucher gibt ein gut gemachtes Hologramm im Schaukasten zu sehen. Es wäre unverantwortlich leichtsinnig, die Originale ‚mal eben so‘  ins Fenster zu stellen.

Für Unterhaltung bei der Einweihung sorgte der Comedian Obel, der hier auf dem Bild mit dem Besitzer der wertvollen Schuhe zu sehen ist. Die Fußballroute ist sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto abzufahren, 500 der 800 Kilometer langen Route sind inzwischen beschildert, der Rest folgt in den nächsten Tagen. Versmold ist dabei… 🙂

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Huhu …

… ich bin noch nicht verloren gegangen. 😉

Ich stecke im Moment immer noch tief im Thema „Gartenbau“ und muss zugeben, dass ich mir da eine ganze Menge Arbeit aufgehalst habe. Aber es geht voran. Es gab immer schon eine vergessene Ecke im Garten, mit der ich viele Jahre nicht so recht was anzufangen wusste. Nun habe ich beschlossen, sie als überdachten Sitzplatz an die Terrasse anzuschließen. Der alte Stand sah so aus:

Inzwischen hat sich einiges getan, der „Rohbau“ steht.

Aber wie gesagt, für mich im Alleingang ist das ’nen Haufen Arbeit und das Wetter ist auch nicht gerade besonders kooperativ. Aber es geht voran. Wenn die nächsten Tage nicht ganz miserabel werden, dann komme ich wohl mit diesem ersten Bauabschnitt zum Ende. Spätestens dann geht es auch hier im Blog wieder weiter.

🙂

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