Archive for Juni, 2011

Sofasonntag …

… kenne ich an sich nicht, diese Rumlümmelei finde ich nervig. Aber bei dem Sauwetter fällt mir auch nix vernünftiges mehr ein. Beim Blick aus dem Fenster wird man ja beinahe depressiv. Deshalb, und um dem etwas entgegenzuwirken, hier ein kleines Sonntagsblümchen.

Die Rose ist ein Neuzugang im Garten und hat mein Herz im Sturm erobert. Herrlich große volle Blüten, die leider zurzeit Stück für Stück im Regen absaufen. Aber, zum Glück, kann man sie ja im Bild konservieren.

Schönen Sonntag noch … 🙂

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Miese Werbung

Die Ladys auf dem Foto, gefunden hab ich das bei Chatty, werben für ein Alkoholverbot in den USA im Jahr 1919 mit den Worten „Lippen die Alkohol berühren werden nicht unsere Lippen berühren“.

Ich kann mir keinen besseren Grund zum Trinken wünschen als diese Horde auf dem Bild. Auf den Schreck muss ich mir erst mal ’ne Pulle aufreißen, zur Sicherheit.

😉

 

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Offene Gartenpforten Teil 3

Wenn ich nicht aufpasse, dann muss ich mein Weblog demnächst in ‚Gartenblog‘ umtaufen. Aber keine Angst, mit Gärten ist hiernach erst einmal für einige Wochen Schluss. Aber nun zur Sache: Gestern konnte man den Garten von Frau Schrewe besuchen. Der 2500 qm große Garten mitten in der Stadt erinert fast schon an einen Park. Es ist mir ein Rätsel, wie man einen so makellosen Rasen bekommt. Ich habe akriebisch nach irgendeinem Unkraut gesucht, gefunden habe ich nichts. Man läuft auf dem Grün wie auf einem weichen Teppich. Durch den interessant gestalteten Garten zieht sich ein kleiner Bachlauf, der in einem idyllischen Teich mündet.

Ein 3-stämmiger, 100 Jahre alterWalnussbaum überragt majestätisch den Staudengarten, eine farbenfrohe Mischug aus Blüten zieht im hinteren Teil des Gartens nicht nur Insekten an.

Romantisch anzusehen ist auch ein renoviertes Gartenhaus vor dem eigentlichen Wohnhaus, das fast wie aus einem Märchen wirkt. Zugewachsen, aber doch gepflegt, integriert es sich blendend ins harmonische Gesamtbild dieses wunderbaren Gartens.

Hier bei Frau Schrewe hat sich der Besuch gelohnt. Ziel Nummer zwei war dann der Garten von Klaus Wagenhuber und Dirk Ludewig. Und jetzt geht’s so richtig zur Sache. Auf einer Fläche von 1,5 Hektar findet man einen bunten Landhausgarten, dessen Kern ein westfälischer Bauerngarten bildet. An den Ziergarten grenzt ein großer Naturgarten mit Wildschutzhecken ud Streuobstwiese. Auf den Weiden finden sich vom Aussterben bedrohte Haustierrassen wie etwa Thüringer-Wald-Ziegen, Lakenfelder Hühner und Lippegänse. Im Zentrum von Allem steht das  2001 renovierte Fachwerkhaus. Ebenfalls ein richtiger Blickfang.

Über diesen Garten ist bereits ein Buch erschienen, erhältlich im DVA-Verlag unter dem Titel „Ein Landhausgarten für Genießer“. Wer mehr erfahren möchte, kann das auf der Internetseite von Klaus Wagenhuber.

 

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Offene Gartenpforten Teil 2

Gestern standen wieder zwei Gärten auf meinem Programm. Beide waren für mich gut mit dem Rad zu erreichen, das beste Verkehrsmittel bei der drückenden Schwüle, dachte ich jedenfalls. Zuerst erreichten wir den Garten von Frau Jahrmarkt.  Auf 465 m² erschließt sich dem Besucher ein Garten der etwas anderen Art. Rasenflächen sucht man hier vergebens, stattdessen gibt es viele kleine Bereiche, die sich harmonisch aneinander fügen und Gelegenheit zum sitzen bieten.

Blickfang ist ganz sicher der kleine Gartenteich. Hier sitzt man ganz ausgezeichnet, ein idealer Ort zum Abschalten und Relaxen.

Die Vielfalt der Pflanzen ist beeindruckend und zum Glück auch nicht geordnet. Manch einem mag diese Vielfalt auf recht engem Raum nicht so zusagen, mir gefiel das Ganze aber recht gut. Es wirkte auf mich fast schon ein wenig „verzaubert“.

Nummer zwei war der Garten Potthoff. In diesem noch sehr jungen Garten wurde wesentlich großzügiger, der Fläche entsprechend, gestaltet. Der von Frau Potthoff „aus dem Bauch heraus“ gestaltete Garten lockt mit vier Platanen, die nach und nach zu einem Sonnenschirm über der Terrasse zusammenwachsen. Viele kleine Details findet man in den etwas versteckteren Ecken.

Blickfang ist auch in diesem Garten ein wunderschöner Teich mit einer passenden Sitzgelegenheit.

Die Pflanzen ausserhalb des Gartenzauns sind optisch sehr gelungen in die Gartengestaltung mit einbezogen worden. Der Gartenbesitzer ist nebenbei auch noch ein leidenschaftlicher und ausgezeichneter Fotograf und so konnte man neben dem Garten auch noch etliche Fotos in einer kleinen Ausstellung besichtigen.  Ich wäre hier sicherlich noch ein wenig länger geblieben, aber die schwarzen Wolken am Himmel trieben mich dann doch schnurrstracks auf den Heimweg. Da ich ja ohnehin mit dem Drahtesel auf Kriegsfuß stehe, wollte ich nicht auch noch klatschnass werden und mein Fotorucksack kann auch gut auf eine Vollwäsche verzichten.

😉

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