Archive for August, 2011

Alle meine Entchen …

… waren das narürlich nicht, die Sonntag beim 4. Entenrennen an den Start gingen, aber zumindest zwei davon paddelten in der Strömung für Chefin und mich. Leider waren das zwei extreme Looser, sie kamen unter ferner liefen ins Ziel. Die Versmolder Bürgerstiftung hatte sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, erstmals mehr als 2000 Enten zu verkaufen. Das ist ihr auch gelungen, insgesamt gingen 2100 Tierchen an den Start.

Sekunden vor der Startfreigabe sah das schon gewaltig aus, was da im Aabach schwamm und sich in der sanften Strömung ungeduldig an der Absperrung staute.

Sieht man mal von einigen „Stromschnellen“ ab, so ging die Reise in Richtung Ziel gemütlich voran.

Schon sehr früh setzte sich ein Kandidat beeindruckend vom Hauptfeld ab und gewann am Ende mit respektablem Vorsprung, es war die Nummer 1896. Der Sieger gewann eine Schnupperreise auf der Queen Mary 2 für 2 Personen von Hamburg nach Southampton. Nicht schlecht, Herr Specht! Die weiteren Gewinn-Nummern findet man auf der Webseite der Bürgerstiftung.

Bevor das Spektakel auf dem Aabach begann, spielte am frühen Nachmittag John Spendelow am Marktplatz und schuf mit seiner sanften Musik eine angenehme Atmosphäre.

Die Bus-Pulling-Meisterschaft zog ebenfalls etliche Besucher an, der neue NRW-Meister heißt „Orange Weilburg“, gefolgt von „Vitalic Vikings“ und den „Red Bowls“. Die Entsorger von Schnur, die sich am Samstag durch ihren Sieg auch für die Meisterschaft qualifiziert hatten, belegten einen respektablen 4. Platz. Mein Glückwunsch !!

Am Sonntag hatte das Wetter auch ein wenig Gnade gezeigt, es gab nur wenige kurze Regenschauer. Das spiegelte sich zum verkaufsoffenen Nachmittag in wohlgefüllten Straßen und gut besuchten Geschäften wieder. Unterm Strich mussten die Standbetreiber, mit denen ich gesprochen habe, schon Umsatzeinbußen aufgrund des unbeständigen und kühlen Wetters hinnehmen. Man kann’s nicht ändern. Im nächsten Jahr kann es nur besser werden. 🙂

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Aquaplaning …

… machte den Kraftprotzen vor dem Bus das Leben schwer. Und nicht nur die Buspuller wurden immer wieder vom Regen durchnässt, auch die Schausteller litten unter dem Wetter.

Die Sieger waren die Entsorger von Fa. Schnur und die wurden dann auch gebührend gefeiert. Da ging es fast so zu wie bei der Formel1.

Der gestrige Wettbewerb beim Buspulling war „just for fun“. Heute, am Sonntag, um 13:00 Uhr starten die 4. NRW-Meisterschaften und da geht es dann viel offizieller und mit sportlichem Ehrgeiz zur Sache.

Die Bühne am Schweinebrunnen gehörte gestern bis zum späten Abend der Rock & Pop Fabrik Iserlohn.  Im Stundentakt wechselten dort die Bands. Als letzte Gruppe stand „Schall & Rauch“ auf der Bühne und coverte äußerst hörenswert bis tief in die Nacht alles was Rang und Namen hat.

Auf der Rathausbühne trat ab 20:00 Uhr Meg Pfeiffer mit Band auf. Die junge hochtalentierte Musikerin aus Deutschland ist erfolgreich mit einem Musikstil, der hierzulande lediglich ein Dasein als Liebhaber-Genre fristet : Countrysound. Dem Publikum und auch mir hat es gefallen, Poker Face hört sich auch im Country-Stil verdammt gut an. Ein Klick auf das Foto führt direkt zum Video der Country-Version.

Trotz der extrem kühlen Witterung waren am späten Abend doch noch etliche Festivalbesucher auf den Straßen unterwegs.

Ich muss zugeben, ich hätte zu der Zeit gerne einen Glühwein genommen. Aber darauf war dann doch kein Getränkestand vorbereitet. 😉

 

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Versmolder sind hammerhart …

… wenn es um das Wetter geht. Davon konnte man sich gestern Abend auf dem Stadtfestival überzeugen. Weder Regen noch Gewitter konnte anfangs die Menschen davon abhalten, das Fest und die Livemusik auf den Bühnen zu genießen.

Den Auftakt machte die polnische Folkloregruppe „Zespol Piesni i Tanca“ aus der Partnerstadt Dobczyce auf der Rathausbühne. Wenig später legte „Silent Seven“ auf dem Marktplatz los und spielte bis tief in die Nacht hinein. Ihr Repertoire scheint schier unerschöpflich, angefangen bei den Rolling Stones, AC/DC, Neil Young und Alanis Morissette bis zu aktuellen Hits von Juli, Silbermond, Rihanna und den Ärzten.

Die Band ist Gewinner des deutschen Rock- und Poppreises 2010 in den Kategorien „Beste Coverband“ und „Beste Rocksängerin“. Am Rathaus präsentierte das „GlasBlasSing Quintett“ unterdessen Liedgut auf Leergut. Die Bühne erinnerte stark an die Leergutannahme eines Getränkemarktes und der simple Bierdeckel machte Karriere als Instrumentenständer.

Die Jungs legten ein feines Programm garniert mit unterhaltsamen Sprüchen auf die Bühne. Ich war fasziniert, was man mit ein paar leeren Flaschen, sei es nun Glas oder Kunststoff, bewerkstelligen kann. Im Februar 2011 trat das Quintett bei Wetten dass..! auf. Ein Mitschnitt davon ist hier zu sehen.

Weitere Programmpunkte waren die Rockband „Crow of the Cloud“, „Maila“ mit provokativ-frechen Powerpop sowie „Branko Sanader & Band“ aus Vrdnik, Pop- und Rockmusiker aus Kroatien.  Leider spielte da aber auch das Wetter eine ganz eigene Symphonie mit blitzender Lightshow und mengenweise Wasser von oben. Das war dann auch für Versmolder eine Nummer zu dick. Nur noch sehr wenige verblieben unter dem schützenden Dach der Bierbuden. Schade !!

Diese zwei Kinder konnte der Regen nicht ärgern, sie kugelten trocken durch den Pool.

Das muss einfach Spaß machen. Ich hoffe, dass heute am Samstag Petrus milde gestimmt ist, denn ab 15:00 geht es wieder rund auf den Bühnen bis tief in die Nacht. Ab 17:00 startet der Buspulling Fun-Wettbewerb und es wäre ja zu dumm, wenn die menschlichen Zugpferde wegen Aquaplaning ihre PS nicht auf den Asphalt bringen könnten. 😉

 

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Was für ein Kerl !

Heinrich Schulte-Brömmelkamp aus Kattenvenne !!

Im Münsterland ist der Kabarettist bereits seit über 10 Jahren bekannt wie ein bunter Hund. Nun erobert er auch Ostwestfalen. Bauer Heini, wie er kurz genannt wird, unterhielt bei sommerlichem Wetter den voll besetzten Marktplatz mit Anekdoten aus dem Leben mit seiner Frau Erna, spitzen Anspielungen auf aktuelle Politik sowie etliche kleine Dönekes aus dem Nähkästchen. Das Publikum lauschte und lachte. Er lieferte fast 90 Minuten allerfeinste Unterhaltung, von Langeweile keine Spur. Am Ende erntete er tosenden Applaus.  Auf dem Marktplatz hatte die Stadt für Sitzgelegenheiten gesorgt, deftiges vom Grill lieferte Arne Krumkühler und für Getränke sorgte Jan-Hendrik Daniel, der Wirt der Parkvilla.

Wer in der ersten Reihe saß, der hatte das Vergnügen, auf nette Art und Weise zwischendurch doch recht aktiv in seine Vorstellung einbezogen zu werden. Beim Publikum hier in Versmold hat André Hölscher, so sein bürgerlicher Name, sicher genau wie bei mir tiefen Eindruck hinterlassen.

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Nostalgia …

… nennt sich eine wunderschöne Rose, die jetzt seit ein paar Wochen bei mir im Garten ein Zuhause gefunden hat. Und ich gebe zu, sie hat mein Herz erobert.

Und fein duften kann ’se auch. 🙂

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Das Gegenstück …

… zu den Fotos von gestern, nur damit nicht noch jemand meint, hier wäre nur Sommersonnenscheinidylle. 😉

Der Regen ist natürlich echt, das war das Schauer um 17:40 Uhr heute und kein künstlicher Filter. Für Fotofreaks die Exif-Daten: Blende 11, 1/40 Sek. mit aufstützen bei ISO 200 und 125 mm Brennweite. Und Richie, der immer wieder beanstandet, das Versmold hier im Blog Sommer hat, kann sich jetzt auch entspannt zurücklehnen – er hat recht, hier gallert es genau so viel wie bei ihm daheim. Punkt!

😉

Trotzdem will ich das letzte Wort haben, ein paar Minuten später sah es dann so aus und das ist doch schon fast wieder Sommer.

🙂

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Ich hab den Sommer gefunden !!

Jawoll, direkt und mitten hier in Versmold. Die Vielfalt der Blüten und Farben ist so richtig was für’s Auge. Sommerfeeling pur !!

Und wo findet man diese Blütenpracht: Direkt am Haus Kavenstroht neben der Realschule.

Wer Farben mag, der kann sich dort daran „satt sehen“.

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Plattdeutsche Erzählungen …

… und Musik auf dem Akkordeon präsentierten gestern Helga Uhlmann und Reinhard Flottmann auf dem Marktplatz. Im Rahmen der Versanstaltungsreihe „Sommer in der Versmolder City“ erzählten die Zwei unter dem Motto „so dütt un datt“ allerlei Dönekes op platt.

Somit war es auch nicht verwunderlich, das die meisten Zuschauer doch zur Generation der Senioren zählten. Die Jungen haben wohl kaum ein Wort verstanden. Zum Glück habe ich aber noch „platt kuiern“ gelernt und konnte somit auch über so manchen Schwank herzhaft lachen. Eigentlich ist es doch jammerschade, dass die alten Dialekte immer mehr verschwinden. Ich mag Plattdeutsch. Gefreut hat mich auch der Anblick unseres sonst meist ungenutzten Marktplatzes rund um den Wurstträgerbrunnen. Bestückt mit Tischen, Stühlen und Sonnenschirmen, alles gut besetzt mit Zuschauern, Kaffee und Kuchen lieferte das Cafe nebenan, da war mal richtig Leben bei strahlender Sonne.

Nachdem inzwischen ein weiteres Ladenlokal am Platz leer steht, wird es allerhöchste Zeit, Nachmieter zu finden. Sonst verödet der schöne Platz immer mehr und das wäre wirklich jammerschade.

 

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