Archive for September, 2011

Der ist echt gut !!!

Und Recht hat er.

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Bundesschützenfest 2011

Im Nachbarort Harsewinkel, Standort und Heimat der Claas-Werke,  fand am Wochenende das Bundesschützenfest 2011 statt. Neuer Bundeskönig der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ist Thomas Stahl von der St.-Sebastianus-Bruderschaft Bassenheim in der Diözese Trier. Er setzte sich gegen 101 Mitbewerber beim Schießen durch. Heute am Sonntag fand der große Festumzug statt. Aber immer wieder Sonntags kommt nicht nur die Erinnerung, wie eine olle Schlagerkamelle uns weismachen will, sondern natürlich auch der Regen. Und der war mehr als hinderlich. Am Anfang des Zuges trabte alles, was auf vier Beinen unterwegs war oder von vier Beinen gezogen wurde.

So ab und an lässt der Hottemax aber auch mal was fallen und dafür waren die sofort nachfolgenden Herren mit der Schaufel zuständig, die ihre Arbeit auch so gut wie nur möglich machten.

Aber etwas bleibt ja immer kleben, sagt man, durch die Nässe ohnehin. Trotzdem kann die Straßenreinigung aufatmen, selbst der restliche Mist ist weg. Dafür sorgten die Damen in den langen Kleidern. Die taten mir nun wirklich leid. Es ist bestimmt kein Spaß, stundenlang in den nassen Klamotten bei gefühlten 13° C. unterwegs zu sein. Aber der Mist war weg. 😉

Der Umzug selber war aber schon beeindruckend und zog sich mehrere Stunden hin. Insgesamt hatten sich an diesem Wochenende 20.000 Schützen in Harsewinkel eingefunden und gefeiert. Unzählige Musikzüge sorgten für passende musikalische Untermalung und deren Anzahl und die Menge der marschierenden Vereine war immens. Da kommen so viele Bilder zusammen, die ich beim besten Willen hier nicht alle zeigen kann. Daher nur eine kleine Auswahl in kleinem Format, sonst sprengt das echt den Rahmen.

Etwas mehr Sonne und es wäre ein Fest der Farben gewesen. So richtig wohl fühlt sich da nur ein Quitscheentchen, die kann so richtig auf die Pauke hauen. 🙂

Ich hab ja nun quasi so in gewisser Weise viel Schützenfestsympathie und nun weiß ich auch, warum ich vielleicht doch noch in einen Verein gehen sollte. Das Mützchen macht’s.

Seine Videokamera bleibt trocken, meine arme Nikon hat mal wieder ein Vollbad genommen. Mit Hut wär das nicht passiert.

😉

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Der Herbst …

… und erst recht das herbstliche Wetter haben an den letzten Wochenenden so manchen geplanten Artikel hier buchstäblich „ins Wasser fallen lassen“. Meine leidgeprüfte Nikon hat so einige Vollwäschen hinter sich gebracht, zum Glück ohne Folgen. Daher richte ich mich heute mal nach dem Wetter, das ja hier ausgezeichnet war und betreibe ein wenig Schönwetterknipserei. Ausgesucht habe ich mir dafür den eigenen Garten. Im Laufe des Sommers habe ich hier im Rahmen der offenen Gartenpforten schon über einige Gärten berichtet, warum soll ich nicht auch mal ein paar Bilder aus dem eigenen Garten zeigen. Einige Blumen scheinen sich noch einmal gegen den Herbst aufzubäumen und blühen mit Macht, aber man sieht schon, dass es mit dem Jahr dem Ende entgegen geht. Das harte Licht trägt seinen Teil dazu bei.

Die Blüten der Topfpflanzen am Springbrunnen werden weniger, die Rosen halten sich dezent zurück. Das würde ich an ihrer Stelle genau so machen, wenn ich ständig nur „den Arsch von oben nass kriegen würde“. Die Bornholmer Mageriten …

… und der Enzian …

… sind angenehme Farbkleckse an dieser Stelle. Etwas weiter stehen die Sonnenblumen und haben in den letzten Tagen viel Mühe gehabt, gegen den steifen Wind anzukämpfen. Sie haben aber gewonnen und spielen heute mit dem Sonnenlicht.

Die Terrasse liegt am Nachmittag bereits im Schatten der Sträucher, die als Sichtschutz dienen. Die gelben Husarenknöpfchen sorgen noch für Farbe, ansonsten haben hier „die meisten Hühner für dieses Jahr gelegt“.

Und dann liegt da noch ein grauer alter Tiger in den Rabatten herum. Der ist auch schon im Herbst seines Katerlebens, aber bisher immer noch topfit und anhänglich wie eh und je. Moritz ist jetzt fast dreizehn Jahre alt und genießt genau wie ich völlig entspannt die Septembersonne.

Wir unterscheiden uns allerdings darin, dass ich nicht ständig beim Entspannen in der Botanik rumliege und selbige völlig platt drücke.  😉

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