Archive for Oktober, 2011

Ganz viel Farbe …

… bringt der Herbst zurzeit ins Spiel und ganz besonders gut sieht man das im Stadtpark, der jetzt in der späten Nachmittagssonne zu einer kleinen, aber feinen, bunten Oase inmitten der Stadt wird. Spätestens der nächste Frost wird dem Schauspiel ein Ende bereiten und deshalb war heute auch ein kleiner Fotospaziergang für mich angesagt. Die Bilder sprechen für sich.

Die Blätter bilden ein „goldenes Dach“. Wer nix gegen nasse Füße hat, und bei dem Wetter tut eine kleine Abkühlung ja fast schon gut, kann sich auch seiner Schuhe und Strümpfe entledigen, ein Handtuch mitnehmen und eine Runde Wassertreten im Aabach. Mit Hilfe der Hans-Reinert-Stiftung wurde diese Wassertretstelle errichtet und vor kurzem eingeweiht. „Nach unseren Recherchen sind wir derzeit die einzige Kommune in der näheren Region, die eine solche Wassertretstelle in einem Naturgewässer anbietet”, betonte Bürgermeister Thorsten Klute bei der Eröffnung.

Ich denke, morgen werde ich da mal durchlatschen, heute fehlte mir das Handtuch. Ich bin nämlich wasserscheu.

🙂

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Oktoberwald

Ein hartes, aber auch ein hübsches Licht zaubert die klare Oktobersonne in den herbstlichen Wald.

Am Wochenende schien das Klärchen ja ungebremst vom strahlend blauen Himmel. Bei einem Sonntagsspaziergang von Bad Iburg zum Malepartus war es einfach zu verlockend, dieses wilde Licht- und Schattenspiel zwischen den Bäumen mit der Kamera einzufangen. Und wie jedesmal verzweifel ich hinterher, weil nur wenige Aufnahmen wirklich zu gebrauchen sind. Die Kontraste zwischen hell und dunkel sind schon heftig. Das Foto hier fand ich aber ganz gelungen.  Etwas verzweifelt war ich auch am Malepartus. Da war irre was los und es ist schon spannend, wenn man 20 Minuten in der Schlange ansteht für ein simples Bier. Das hat aber dann natürlich umso besser geschmeckt.

Zum Schluss noch ein Dankeschön für die Anteilnahme an Moritz seinem plötzlichen Ableben. Irgendwie ist es immer noch ungewöhnlich für mich, wenn der kleine Räuber morgens früh nicht durch die Haustür schaut und hungrig randaliert. Ist schon schade um ihn.

 

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time to say goodbye

Über 12 Jahre war er nun bei uns in der Familie, wir hatten die Ehre sein Personal zu sein und auch in der Nachbarschaft hatte er viele Freunde. Ich erinnere mich noch so gut an unsere erste Begegnung. Ich nahm ihn damals ganz vorsichtig auf meinen Schoß und Moritz war so aufgeregt, das er mir unsicher und zitternd lang und breit über die Hose pillerte. Damit war unsere Freundschaft schon mal sozusagen besiegelt. Bei Fremden war er scheu, zu Freunden kam er immer gerne und freute sich über jede Streicheleinheit. Heute fiel nun für ihn der letzte Vorhang.

Nun ruht er wieder in unserem Garten, seinem hart verteidigten Revier, dummerweise einen Meter unter der Erde. Streitig machen wird ihm diesen Platz keiner seiner vierbeinigen Rivalen mehr. Er starb an inneren Verletzungen, die höchstwahrscheinlich durch einem Unfall mit einem Auto verursacht wurden. In einer Spielstraße hätte ich das nie für möglich gehalten, er blieb in den letzten Jahren immer ganz nahe am Haus. Er war halt ein kleiner Schmusekater.

Ruhe in Frieden, wir werden dich nie vergessen.

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Bremen …

… kann man nicht an einem Tag erkunden, dazu braucht man wahrscheinlich Wochen. Ich war von Samstag bis Sonntag dort und in der kurzen Zeit sieht man nur wenig, aber das Wenige war wirklich durchweg nur positiv. Daran hatte sicher auch das Superwetter seinen Anteil. Zusammen mit dem Kegelverein war der Spaßfaktor ohnehin garantiert.

Wegen dem Wetter dominiert auf den Fotos der blaue Himmel. Das war auch bei der Hafenrundfahrt der Fall.

Leider fiel die anschließende Stadtführung aus, der Führer war aus ungeklärter Ursache nicht auffindbar. Wer weiß wo der versackt ist. Somit mussten wir das Schnoorviertel auf eigene Faust erkunden. Wir hatten Glück, die Geschäfte hatten an diesem Samstag bis Mitternacht geöffnet. Da war also noch ’ne ganze Menge los.

In dem malerischen Viertel mit den engen Gassen findet man so viele kleine niedliche Geschäfte mit ganz viel Nippes, den eigentlich keiner braucht und doch ziehen die Läden einen magisch an. Und wenn ich mir die Zeit genommen hätte, wäre ich sicherlich auch fündig geworden.

Details über abendlichen Zug über die Schlachte, die ultimative Kneipenmeile, erspare ich an dieser Stelle dem geneigten Leser. 😉 Am Sonntag fand der Bremen-Marathon 2011 statt und durch Zufall kam ich schon vor dem Frühstück in den Genuss von Livemusik und Leben pur. Bereits um 9:00 Uhr wimmelte es am Rathaus von Akteuren und Neugierigen wie mich. Rundfunk und Fernsehen bauten auf und die Läufer trudelten dort auch so nach und nach ein

So ganz nebenbei gerieten mir auch noch die Stadtmusikanten vor die Linse.

Nun knurrte aber auch langsam mein Magen auf recht aufdringliche Art und Weise. Den Weg zum Hotel ging ich durch die Böttcherstraße, die um diese Uhrzeit noch menschenleer war. Das freute den Knipser in mir.

Die runden gelben Schilder gehören übrigens zur Ständigen Vertretung Rheinland, ein absolut geniales Lokal. Das ist sogar so genial, dass ich es hier verlinken muss. 🙂  Genial war übrigens auch der Blick aus unserem Hotelzimmer im Hilton auf das Restaurant Rhapsody, in dem auch das Frühstück serviert wurde und meinen knurrenden Magen auf’s allerfeinste zur Ruhe brachte.

Das war ein echt cooles Wochenende. 🙂

 

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