Archive for November, 2011

Novemberlicht …

… kann ja soooo schön sein. Hier einfach mal ein paar Stimmungen von Sonntag, dem 6. November, aufgenommen an der Möhnetalsperre am späten Nachmittag. Vorher aber noch ein paar Daten zu dem Bauwerk: Die Talsperre wurde 1913 in Betrieb genommen, die Staumauer ist 650 m. lang und bis zu 40 m. hoch. Es können bis zu 134, 5 Mio. m³ Wasser aufgestaut werden, das Wasser wird zur Versorgung des Ruhrgebiets benötigt. Die Wasserabgabe erfolgt über zwei Kraftwerke und dem Ausgleichsweiher unterhalb der Sperrmauer. Mit dem erzeugten Strom können bis zu 3500 Haushalte versorgt werden. Soviel nur kurz und knapp zur Info.

So mancher hat dort schon seine Liebe für immer ge- und verschlossen, wie man an den vielen symbolischen Schlössern sieht. Sie sind mehr oder weniger kunstvoll mit den Namen eines Paares verziert, den Schlüssel haben die Optimisten für ewig im hohen Bogen im Wasser versenkt.

Bei der Scheidungsrate heutzutage fand ich es erstaunlich, dass da niemand am tauchen war  …

😉

Share

Ein Abend der Romantik

Unter diesem Motto stand die letzte offene Gartenpforte in diesem Jahr. Der Ort der Romantik war der Garten von Anke und Michael Kuhn. Für mich war es interessant zu sehen, wie man mit Licht auch in einem herbstlichen Garten noch wunderbare Akzente setzen kann. Zum Glück spielte auch das Wetter mit, bei lauen 17° Grad kamen diese Akzente viel besser rüber als bei typischem Novemberwetter.

Schon bei Tageslicht ist der Garten eine Erlebniswelt, in der man jeder Ecke Neues entdeckt, bei romantischer Beleuchtung aber erst recht.

Der Garten befindet sich im ständigen Wandel, ich war schon oft hier und jedesmal hat sich wieder etwas verändert, so wie diesmal dieser Bereich mit der kleinen Brücke.

Man möge die überstrahlten Lichter bei den Bildern verzeihen, aber es war ansonsten stockdunkel und die Bilder sind freihand bei ISO 3200 aufgenommen. Im Umfeld des Gartens leben auch Hühner und ihr stolzer Hahn, aber von denen war beim besten Willen kein Bild möglich. Das Gleiche gilt für viele Bereiche, in denen wetterfeste Kerzen Licht spendeten Das war einfach zu duster.

Share

Pfarrer Sebastian Kneipp …

… machte Wasserkuren und Wassertreten berühmt, ich folgte seinen Thesen und lustwandelte dann, wie gestern schon angekündigt, heute frohen Sinnes durch den elf (!!) Grad warmen Aabach.

Das dollste ist ja, dass es auch noch Spaß macht und verdammt gut tut. Ich wollte da gar nicht wieder raus. Die Tretstelle ist schon empfehlenswert und hinterher, wenn man dann endlich wieder das feste Schuhwerk am Fuße trägt, glühen einem die Socken. Ich werde das mal im Winter nochmals probieren, jetzt bin ich neugierig geworden.

Auf dem Kies kann man auch problemlos laufen, alles bestens. Gelaufen bin ich danach noch eine große Runde rund um das Tatenhauser Schloss. So bunt und prachtvoll wie in diesem Jahr habe ich den Herbst schon lange nicht mehr empfunden, das herrliche Wetter wird daran einen großen Anteil haben.

Der Tatenhauser Forst präsentierte sich jedenfalls wildromantisch.

Es ist paradox!  Im August beim Stadtfest oder auch im Juli beim Schützenfest habe ich mir den Hintern abgefroren und am 1. November ist es entschieden wärmer. Naja, das entschädigt ein wenig für den miesen Sommer.

😉

Share