Wurstträgermarkt

Da ist mal ein Name…;-))) Aber irgendwie muss man die Verpackung ja nennen, mit der ein verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt vermarktet wird. Die Bezeichnung rührt im übrigen vom Schweinebrunnen auf dem Marktplatz her, auf dem ein Wurstträger dargestellt ist. Nicht ungewöhnlich für eine Stadt, in der die Fleischwarenindustrie dominiert und in der Firmen wie Nölke (Gutfried), Reinert (Die Privat-Fleischerei) und Wiltmann ihren Stammsitz und ihren Ursprung haben. Die Innenstadt war zwar nicht hoffnungslos überfüllt heute, aber doch gut besucht. Hungern brauchte auch niemend, Futterstände waren genug da. 🙂

Ein Magnet war auch bei diesem 6. Wurstträgermarkt der Streichelzoo. Bewundernswert, mit welcher Ruhe und Gewohnheit Ziegen, Enten, Hühner und andere wesentlich exotischere Tiere die Kinder ertragen, die von Papa und Mama auf sie losgelassen werden. Wie singt Mickie Krause so schön: „Schantalle, mach dat Mäh mal ei…“ 🙂

Eines hab ich aber nicht kapiert: Wenn an so einem Sonntag die Frauensleute durch die Klamottenläden pilgern, dann ist das eine Sache. Das erwartet man, wäre es anders, würde man sich Sorgen um die Herzallerliebste machen. Aber was um alles in der Welt wollen die Pilgerscharen im Discounter oder in’ne Drogerie? Da steht der gleiche Plunder in den Regalen wie unter der Woche, den kennen die doch und der kostet auch das gleiche Geld wie immer oder eher mehr.

Mädels, dat war heut‘ keine Butterfahrt…

😉

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One Response to “Wurstträgermarkt”

  1. Elke sagt:

    War bestimmt schön, euer Markt. Ich mag solches Treiben. Oft erfährt man bei uns allerdings erst im Nachhinein aus der Zeitung, dass sowas stattgefunden hat. Das fuchst mich immer wieder. „Am Wochenende fand . . . statt“ – warum zum Teufel kann die Zeitung nicht freitags schreiben, dass am Wochenende was Tolles stattfinden wird?

    Lieben Gruß
    Elke

    Elkes neuester Blogeintrag…Leere Worte

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