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Sünne Peider – Nachlese

Nun kann der Frühling kommen. Sünne Peider ist die erste Kirmes im Jahr in der Region, der Auftakt der Saison und für die Schausteller ein erstes Indiz, wie das Kirmesjahr verlaufen wird. Freitag war dieser Auftaskt noch etwas vernieselt, über Samstag und Sonntag allerdings dürften sich die Gewerbetreibenden nicht beschweren. Die Innenstadtkirmes war gut besucht bei Sonne, lauen Temperaturen und trockenem Wetter. Neben den üblichen Karussels, die hier in jedem Jahr gastierern, gab es auch wieder etwas Neues zu bestaunen. Wer einen stabilen Magen hat, der konnte im fliegenden Teppich eine großartige Aussicht über die Stadt genießen. Aber so mancher hat sich auch wohl etwas viel vorgenommen,  ich konnte selber beobachten, wie nach einer rasanten Fahrt einer der Helfer am Gerät flugs mit dem Wasserschlauch anrückte und die Spuren einer halb verdauten Mahlzeit geübt beseitigte. Dumm gelaufen. 😉

Wesentlich friedlicher ging es auf diesem antiken Kinderkarussel zu. Ein wundervolles Teil, liebevoll in Schuss gehalten und gepflegt. Bei dem Tempo könnte ich auch dort mitfahren.

Ganz anders sah das schon im neuen Konga aus. Das Fahrgeschäft Baujahr 2011 ist nur etwas für die ganz hartgesottenen Kirmesgänger und kann in Punkto  „Adrenalinstoß“  mit jeder Achterbahn locker mithalten.

Bis zu 45 Meter hoch schebt man in der Monsterschaukel den Wolken entgegen. Es wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben, wie man sich so’n Teil freiwillig antun kann.

Eine Fahrt kostete 5 Euro und das Ding war richtig gut besucht. Genau wie die Straßen der Innenstadt, wo sich an dem Wochenende die endlosen Besucherströme hindurch schoben.

Friedlich und ohne großartige Zwischenfälle ging die erste Kirmes des Jahres am Sonntagabend bei richtig schönem Wetter zuende. Hier sagt man immer, wenn Sünne Peider erst einmal gewesen ist, dann kommt auch der Frühling. Der Himmel schien ein gutes Vorzeichen zu senden, Konga war bis zum Abend hoch über den Dächern unterwegs und ich beendete mit Freunden den Kirmesrundgang ganz bodenständig vor den Theken der Stadt.

Ich bin dann doch mehr für das Gemütliche.

😉

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Nachlese

Das war er gewesen, der ST.-Petri-Markt, der hier umgangssprachlich nur „Sünne Peider“ genannt wird. Die Schausteller haben einen guten Schnitt gemacht, das Wetter am Wochenende hat unzählige Besucher in die Stadt gelockt. Sonntagnachmittag wurde es zwar etwas regnerich, das hat die Scharen der Kirmeshungrigen aber nicht zurückgehalten.

Zugpferd waren bei den Fahrgeschäften die üblichen Verdächtigen, der Break Dancer, das Flash, Autoscooter und Musikexpress. Das Flash war nur für die ganz Harten, in dem Gerät ist absoluter Überlebenswille gefragt und notwendig. Fotografisch gesehen befasse ich mich übrigens am liebsten mit dem Break Dancer.

Am Sonntagabend habe ich mit den Nachbarn noch einen kleinen Abschiedszug über den Rummel und anschließend durch die Kneipen gemacht. Das wird so langsam zur Tradition und die sollte man ja auch pflegen. Es wurde eine ganz feine Sause, genau passend dosiert.   😉

Sünne Peider ist immer so ein klein wenig auch Frühlingsanfang, gefühlt natürlich. Man sagt allgemein, daß nach dem Fest so langsam der Winter verschwindet und die Wärme und das Licht zurück kommen. Im vergangenen Jahr ist das zwar total schiefgegangen, aber in diesem Jahr habe ich Hoffnung. Für die nächsten Tage versprechen die Wetterfrösche ja Sonne und frühlingshaftes Wetter. Ich hätte da nix gegen einzuwenden.

😉

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Und dann die Hände …

… zum Himmel. Dieser Schlager fiel mir auf Anhieb ein, als sich dieses Geschehen heute am frühen Nachmittag vor dem Rathaus abspielte. Sünne Peider 2011, die erste Kirmes des Jahres in Ostwestfalen, ist eröffnet und vom grauen Himmel regnete es 1300 Freikarten für die Fahrgeschäfte. Da wurden die Arme lang und länger. Highlight der Eröffnung war dann aber auch Elma, eine junge Versmolder Schülerin, die mit ihrem Gesang nicht nur ihre Mitschüler, sondern auch alle anderen Anwesenden begeisterte.

Da steckt schon Potential in der Stimme. Nach der Eröffnung zog dann, begleitet vom Musikzug Wiltmann, die Karawane der Offiziellen, sprich Mitglieder von Rat und Verwaltung, über die Kirmes. Erster Halt war das Flash. Da wollte aber so richtig noch niemand einsteigen und wenn ich mir das Gerät so anschaue, habe ich dafür auch vollstes Verständnis. Keine zehn Pferde bekämen mich da rein !!

Das ist nicht der Eifelturm, sieht aber fast so aus, wenn der Arm mit den Gondeln oben steht. Das hat schon was!

Ansonsten geht es immer in’s Runde. Wem das Mittagessen nicht geschmeckt hat, der kann das darin flott wieder los werden. 😉

Wesentlich beliebter ist da schon der Musikexpress. Der fährt zwar auch immer in’s Runde, aber doch wesentlich angenehmer und hier hatten alle sichtbar ihren Spaß.

Den hatten sie auch im Autoscooter. Die parkenden Fahrzeuge am Rande haben mich da bildlich aber dann doch mehr interessiert wie die Fahrenden. Darum zum Schluß noch zwei Stillleben, die gut zum Thema passen:

Das Zweite fand ich an der Stadtsparkasse und so einladend habe ich die noch nie empfunden. Ich war aber doch etwas langsam, geleert haben die Gläser dann andere 🙁

Heute Abend gönne ich mir dann den Zug durch die Gemeinde, und zwar ohne Kamera am Hals. Mal sehen, was so los ist …

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