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Stadtfest « versmoldblog

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Stadtfest – der Samstag

Mit der obligatorischen Kissenschlacht und dem Fun-Wettbewerb im Buspulling ging es am Samstagnachmittag bei bestem Wetter weiter. 18 Teams beteiligten sich am Buspulling, mehrere Damenmannschaften waren ebenfalls am Start. Sonntag wird es dann ernst, da findet die 5. NRW-Meisterschaft in dieser Disziplin statt.

Musikalisch ging es ab 20:00 Uhr auf beiden Bühnen weiter. Am Marktplatz präsentierte Ferrari Küsschen eine turbolente A-Capella-Show, wobei denen der Schalk ständig im Nacken sitzt. Altbekanntes wird neu „gewürzt“, das unerwartete und manchmal auch etwas respektlose Ergebnis kann sich hören lassen.

Auf der Bühne am Rathaus war die schwedische Band „Lovestoned“ zeitgleich aktiv. Ihren Stil beschreiben sie selber als eine Kombination aus Retro-Musik der 70er Jahre, angereichert mit frischen Gitarrenklängen. Das kann man gut hören, eine Musik mit eingebautem Sommerfeeling.

Kurz nach 21:00 Uhr gehörte die Bühne dann den Pink Sissies. Ich würde sie als spritzige Partyband mit verrückter Bühnenshow umschreiben. Sie dürften so ziemlich jeden Hit der Musikgeschichte in ihrem Repertoire haben. Ihnen ist es gelungen, das sonst etwas „trockene“ Versmolder Publikum in Fahrt zu bringen. Und das ist nicht gerade einfach …

Am Marktplatz, der gestern Abend ebenfalls proppevoll war, gab es etwas ganz anderes zu hören: Cornerstone Roots aus Neuseeland hatten viel Reggae im Gepäck. Die Musiker sind in Neuseeland Teil der Roots-Bewegung. Die Texte stehen im Vordergrund, Soul und Bassklänge sind bestimmend.

Eine Überraschung in der kurzen Pause zwischen den Gruppen am Rathaus war diese junge Dame:

Organisator Reiner Stodiek, der immer auf der Suche nach etwas Neuem für das Stadtfest ist, startete sie sozusagen als Versuchsballon für einen Nachwuchswettbewerb, respektlos gesagt „Versmold sucht den Superstar“. Die 13jährige Denise war sehr aufgeregt bei ihrem ersten Auftritt, aber bereits nach den ersten Takten des Liedes „Valerie“ überzeugte ihre Stimme, ein erstauntes Raunen ging durch die Menge und dem folgte ein tosender und begeisterter Applaus. Eine starke Stimme, die man so nie einer 13jährigen zuordnen würde. Da steckt noch viel Potential drin, ich denke, man hört noch von ihr.

Weitere Fotos gibt es in der Fotostrecke Stadtfest 2010

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Stadtfest – Der Freitag

Bei soviel hochkarätiger Live-Musik ist das kein Fest mehr, das ist schon ein Festival. Da hatte auch Petrus ein Einsehen und beteiligte sich angemessen mit feinstem Sommerwetter zur Eröffnung Freitag um 18:00 Uhr.

Die Fahrgeschäfte waren gut besucht und Essbares wird auch in allen Variationen angeboten. Wie heißt es doch so schön: „Versmold macht Appetit“. Das scheint so zu stimmen, denn die Menge der „Fressbuden“ ist schon gewaltig. 😉

„Ein Musikprogramm von einer derart guten Qualität hatten wir bisher noch nicht“, so die Aussage von Organisator Reiner Stodieck. Beginnen wir also mit Inner Materia, einer jungen Band hier aus Versmold, die sich im Herbst 2008 gründete und sich durchaus hören lassen kann. Ihre Musikrichtung beschreiben sie selbst mit Alternative Rock. Weiter so, mir hat’s gefallen.

Auf der Bühne am Marktplatz waren etwa zeitgleich Silent Seven aktiv. Der Name ist etwas geflunkert, es sind nur sechs Künstler und Still sind die erst recht nicht. Mit ihnen konnte das Publikum einen Streifzug durch die Rockgeschichte unternehmen. Die Band aus Hessen rockt seit 2009 in dieser Besetzung.

An der Rathausbühne ging dann um 20:30 die Post ab. Reefer Madness dürfte die wohl spektakulärste Band sein, die der Ruhrpott hervorgebracht hat. Die 9 Jungs stehen nicht eine Sekunde still, Handtücher werden zum Kultobjekt und ständig durch die Luft geschwungen. Bei soviel Action und Bewegung springt auch der Funke auf das Publikum über. Zu ihrer Musik sagen sie selber: „Wir mixen sportlichen Reggae und elektronischen Dancehall mit den reefer-typischen Ska-Einwürfen. Klingt kompliziert, hört sich aber klasse an. 😉

Ihnen folgte um 22:30 das Highlight des Abends: The Rattles. Sie haben schon mit den Beatles und den Rolling Stones Musik gemacht und bestehen seit 50 Jahren. Zu ihren erfolgreichsten Liedern zählen „Come On And Sing“ (1966) und „The Witch“ (1970). Verlernt haben sie nichts in den vielen Jahren. Vor der Rathausbühne war es rappelvoll und die Stimmung absolut super.

Auf dem Marktplatz war zeitgleich Liza23 zu hören. Die junge Nachwuchsband aus München, die mit dem Bayrischen Musiklöwen geehrt wurde, spielte melodisch-punkigen Deutsch-Pop. Sie hätten sicherlich noch einige Zuhörer mehr verdient gehabt, aber die Rattles waren doch eine starke zeitgleiche Konkurenz.

So, das war ganz kurz und knapp das Programm von gestern. Gleich geht’s weiter mit Buspulling und vier weiteren Bands auf den zwei Bühnen. Ich bin schon neugierig … 🙂

Weitere Bilder gibt es in einer neuen Fotostrecke Stadtfest 2010

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Zusammenfassung und ein echter Hammer !!

Den Hammer erzähl ich am Ende, erst mal das Positive. 😉

Mitte nächster Woche ist wieder Schluss mit Lustig, der Urlaub ist rum. Aber ich muss zugeben, ich habe in den letzten Wochen einiges von meiner to-do-Liste abgearbeitet. Die ist jetzt wesentlich übersichtlicher. Aber gut erholt fühle ich mich auch, zwischendurch haben Chefin und ich uns immer mal wieder in der Gegend herumgetrieben. Mal auf dem Wasser …

oder auch mal in der Luft.

Einen teilweise recht interessanten Tag hatte ich bei einem Fotoworkshop an den Externsteinen.

Es ging vielfach um technische Finessen bei der Aufnahme, da war wenig Neues bei, aber als es um Farb- und Druckerprofile ging, habe ich doch noch Wertvolles gelernt. Meine Ausdrucke sehen jetzt wesenlich besser aus als der Standard-Abzug aus dem Großlabor. Ich bin begeistert.

Aber dann, vor einigen Tagen, fiel ich fast vom Stuhl. Die Stadt Halle/Westfalen hatte vor einigen Monaten einen Fotowettbewerb gestartet: Halle aus Sicht der Haller. Ich habe allerdings nicht daran teilgenommen. Um so erstaunter war ich, nach einem Hinweis eines Kollegen, als ich die drei Erstplazierten auf der Haller Webseite entdeckte. Der angebliche Gewinner des dritten Platzes stand dort mit im Bild und lächelte in die Kamera. Sein „Werk“ hielt er stolz und gerahmt in den Händen, gut sichtbar. Es war diese Aufnahme vom Haller Bahnhof, die ich im Januar 2006 fotografiert hatte:

Der Kerl, der mir auch zu allem Übel noch persönlich bekannt ist, hat mein Bild aus der Fotocommunity geklaut und im Wettbewerb eingereicht. Hätte das jemand im München gemacht, hätte ich es nie erfahren. Das hier im Altkreis, buchstäblich vor meiner Haustüre, zu bewerkstelligen ist blanke Dummheit. Das kann nicht gutgehen. Was also tun, sprach Zeus. Da ich zwangsläufig beruflich öfter mit den Lümmel zu tun habe, kann ich ihn schlecht juristisch belangen. Ich habe ihn angerufen und nach kurzer Gegenwehr gab er auch zu, das es nicht sein Bild war. Ich hab ihm das Ultimatum gestellt, die Geschichte entweder bei der Stadt zu beichten oder ich erwäge juristische Schritte. Er hat nach einer schlaflosen Nacht den Gang nach Canossa gewählt und die Sache richtig gestellt und den Preis zurückgegeben. Ich denke mal, dieser Gang war Strafe genug. Es blutet einem schon etwas das Herz, wenn man sein eigenes Bild entdeckt und jemand anderes schmückt sich damit. Das muss ich nicht noch einmal haben, aber einen wirklich sicheren Schutz davor gibt es auch nicht.

Morgen, und jetzt wird es wieder positiv, beginnt das Stadtfest in Versmold. Ich freue mich auf drei tolle Tagen mit vielen Livebands und Events. Endlich mal wieder den rasenden Reporter spielen … 😉

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Stadtfest 2

Schräg und etwas schrill scheinen diese Jungs zu sein, aber sie stehen voll und ganz zu ihrer Musik: Polkaholix.

Sie sind mit dem Ziel angetreten, den Marktplatz rasend zu machen und was ich so mitbekommen habe, waren sie auf gutem Wege. Die Gruppe hat nichts mit dem verstaubten Tanzstuben-Image der Polka gemein. Die Musik brachte so machen Zuhörer auf die Beine, war flott und mitreißend.

Am Rathaus spielte Luxuslärm, deren Charthit „1000 Kilometer bis zum Meer“ sicherlich etlichen bekannt ist. Die ersten 90 Minuten spielte die Band aktuelle eigene Hits. Dann besannen sich die fünf Bandmitglieder auf ihre Wurzeln als Partyband „Blue Cinnamon“ und coverten bis Mitternacht einen Hit nach dem anderen.

Frontfrau Janine Meyer fasziniert durch ihre starke Stimme, die ganze Bühnenshow ist quicklebendig und sehens- und natürlich hörenswert.

Die Organisatoren hatten im großen und ganzen ein ganz gutes Händchen bei der Auswahl der Bands. Ärgerlicherweise  habe ich leider Christina Rommel verpasst. Die Künstlerin schreibt und singt melodisch eingängige Songs mit deutschen Texten. Hätte ich schon ganz gern gehört, aber man kann nicht überall gleichzeitig sein. 😉

Heute ist übrigens wieder das Entenrennen. Ich hab auch ein Exemplar am Start, das hoffentlich nicht schon in der ersten Bachbiegung hängen bleibt…

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Stadtfest-Rückblick

Im Großen und Ganzen war das wieder einmal ein gelungenes Stadtfest, allerdings wäre es noch um Längen besser gewesen, hätte Petrus ein Einsehen gehabt und mitgespielt. So ist der Freitagabend leider total im Dauerregen untergegangen. Nur wenige haben sich noch auf die Straße getraut, um „ABBA-Review“, einer ausgezeichneten Coverband auf der Rathausbühne bzw. Harmony central, einer A-capella Gruppe, Gehör und verdienten Applaus zu schenken. Ich hab‘ mich auch ins Trockene verzogen. Etwas besser war der Samstag, da hörte es um 21:00 Uhr endlich auf zu dröppeln. Eine Stunde zu spät für die Schlagersängerin Sylvia Martens, die noch um jeden Zuhörer kämpfen musste.

Etwas leichter hatten es die folgenden Gruppen während der „Trockenperiode“ an diesem Abend. Am Rathaus gastierte das Rex Richter Quintett, allerdings mit weniger Erfolg als die Gruppe „The Stones“ auf der Bühne am Marktplatz. „The Stones“ spielte die Musik, die der Name schon vermuten lässt, die Hits der Rolling Stones, und brachten das Publikum rund um den Schweinebrunnen zum kochen, trotz der herbstlichen Kühle. Rex Richter spielte ebenfalls, was der Name vermuten lässt, nämlich die alten deutschen Schlagerschätzchen. Ich bin dann am Ende doch bei den Stones geblieben, da ging die Post ab.  😉

Das Rex Richter Quintett.

Sonntag war ja endlich mal ordentliches Wetter und da kamen auch alle aus ihren Häusern. Es war proppevoll am Nachmittag. Eine Premiere am Sonntag war das erste Versmolder Entenrennen auf dem Aabach. Der Start war spektakulär, böse Zungen sind sicherlich geneigt, den Ortsnamen in ‚Entenhausen‘ abzuändern. 🙂

1600 gelbe Pullerentchen tummeln sich hier im Wasser und treten ihre ca. 15minütige Reise bis ins Ziel an. Man konnte die Tierchen in den Versmolder Geschäften mit einer Startnummer versehen erwerben, der Reinerlös, ca. 4800 Euro kommt den Versmolder Schulen zugute. Die Truppe verstreute sich dann sehr schnell, nach etwa 100 Meter war das Feld schon stark auseinander gezogen.

Das sah in der Realität einfach niedlich aus, wie die Enten mehr oder weniger langsam mit dem Wasser trieben. 🙂  Am Ziel wurde das Feld ganz geschickt über verlegte Feuerwehrschläuche eingefangen. Die ersten hundert Enten, bzw. die Besitzer der Startnummern, gewannen attraktive Preise.

Das war nur ein kleiner Auszug aus den Veranstaltungen am Wochenende hier im Ort, ein vollständiges Resumé wäre viel zu lang.

Am Sonntagvormittag war ich übrigens erst noch in Lippstadt unterwegs, die WLE (Westfälische-Landes-Eisenbahn) feierte ihr 125jähriges Bestehen und da gab es für einen Eisenbahnfan wie mich viel zu sehen. Aber das werde ich in den nächsten Tagen hier noch nachreichen. 🙂

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Stadtfestwetter

Aktuell von heute, Freitag, 19:45 Uhr

Ich bin fasziniert, wie die heutigen Darbietungen in der Innenstadt momentan sozusagen „den Bach runter geh’n… “ Besserung ist in den nächsten Stunden nicht in Sicht. 🙁

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Vorbereitungen

Große Ereignisse werfen mal wieder ihre Schatten voraus. Wo sich ansonsten der Verkehr im Schritttempo durch die Innenstadt quält, regieren ab heute die Schausteller. Morgen nachmittag ist Eröffnung des 20. Versmolder Stadtfests. Was klein begann, ist inzwischen zu einer für die Region bedeutenden Großveranstaltung gewachsen.

Und während die einen ihr Fahrgeschäft mit Muskelkraft aufbauen…

…benötigen andere schon einen fetten Autokran, um die Brocken zu montieren.

Jetzt will ich hoffen, dass das Wetter halbwegs zivil wird, denn Freitag- und Samstagabend stehen etliche Bands auf mehreren Showbühnen mit einem sehr vielfältigen Programm, das eigentlich für jeden Geschmack etwas bieten sollte.  Warten wir mal ab, was kommt… 🙂

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