Posts Tagged ‘Westfalentreffen’

Jetzt bloß nicht stolpern …

… und nach vorne fallen, das wäre extrem unangenehm. 😉

Am Sonntag fand das 9. Westfalentreffen im Dortmunder Romberg-Park statt. Zum ersten Mal spielte aber diesmal das Wetter nicht mit und statt dem ständigen Klicken der Kameras hörte man nur das Geräusch sich öffnender Regenschirme.  Wie gut, das sich am Treffpunkt, dem Cafe Orchidee, auch ein überdachtes und teilweise kuschelig warmes Tropenhaus befindet. So konnte man wenigstens einige Fotos schießen. Diese sympatische Schildkröte war wohl schon etwas irritiert anhand der vielen Objektive, die sich mangels anderer Attraktionen auf sie richteten.

Neben vielen Gesprächen, dem Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen fand aber dem Dauerregen zum Trotz zwischendurch ein Spaziergang durch den herrlichen Park statt. Bei gutem Wetter wäre es ein Traum und ein Füllhorn voller Motive gewesen. So konnte man nur versuchen, die Stimmung des Dauerregens ins Bild zu setzen.

Hoffen wir also darauf, dass beim 10jährigen Jubiläumstreffen im kommenden Jahr das Wetter etwas mehr Einsehen zeigt und uns wieder den gewohnten Sonnenschein präsentiert.

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Ja so warns die oidn Rittersleit

Es ist eine feine Sache, wenn man die Blogger, mit denen man sonst nur über die Kommentarbox kommuniziert, endlich mal wieder persönlich trifft. Gestern war es dann soweit, das achte „Westfalentreffen“ stand auf dem Terminplan. Treffpunkt war Schloss Burg bei Solingen und das war optimal. Dazu trug sicherlich auch das herrliche Wetter einen kleinen Teil bei. Nach dem Mittagessen ging es mit einer sehr netten und redegewandten Führerin auf Tour durch die betagten, aber sehr reizvollen Gemäuer. Für die alten Rittersleute, die sich hier im Mittelalter austobten, sind die Zeiten auch anders geworden. Da steht der Edelmann schon mal mit einem Bauchladen in der Gegend herum und bietet Bücher und Infomaterial feil. So’n oller Ritter muss auch zusehen dass er ‚rumkommt.

Auf der Führung lernten wir alle doch das eine oder andere dazu, der Ursprung der Redewendung „durch die Lappen gehen“ ist geklärt genau wie der Begriff Keminate. Letztere sieht übrigens so aus:

Auf Schloss Burg darf man soviel fotografieren und veröffentlichen wie man lustig ist und das fand ich äußerst vernünftig. Vielerorts ist das ja schon untersagt. Warum, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben, denn jede Veröffentlichung ist ja auch ein wenig kostenlose Werbung.

Die Burganlage ist in tadellosem Zustand, nach der Führung durften wir sie auf eigene Faust weiter untersuchen und es fand sich so manches interessante Detail beim Rundgang. Nach derartigen Expeditionen bei fast 30° C. siegt dann irgendwann aber doch der Durst über den Tatendrang und das Verlangen nach frischen Waffeln im Waffelhaus. War lecker und lustig. Und am Ende des Tages präsentierte sich die Burganlage dann nochmals im besten Abendlicht für uns. Das war mir ein Freihandpanorama aus drei Bildern wert, ausnahmsweise hat das sogar mal gut geklappt

Ein Klick auf das Bild öffnet eine größere Version, so ist das ja doch ein büschen zu lütt. Es war fein, die Leute alle mal wieder zu sehen, die Heimfahrt auf angenehm leeren Autobahnen entspannend. Dank der super Organisation von Agnes, die sich übrigens auch um das Wetter gekümmert hat, war das Treffen wieder einmal ein schönes Erlebnis. Da freut man sich jetzt schon auf das kommende Jahr.

🙂

 

 

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Schwarzes Gold …

… gehört zu den Bodenschätzen unserer Republik und ist inzwischen nicht mehr sonderlich gefragt. Warum das so ist, habe ich nie so wirklich verstanden, aber wie hart der Job unter Tage war und ist, das begreife ich so langsam. Am Sonntag fand das siebte Westfalentreffen auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen statt. Gefreut auf das Wiedersehen mit vielen netten Leuten habe ich mich schon seit Monaten, erfüllt wurden meine Erwartungen voll und ganz. Gelernt habe ich aber auch eine ganze Menge. Ich werde in Zukunft hoffentlich weniger schimpfen, wenn ich im Betrieb so dann und wann mal sehr unangenehme Aufgaben lösen muss, denn das steht in keinem Verhältnis zum Knochenjob unter Tage. Das Gelände ist außerdem ein El Dorado für Fotografen, allerdings muss man sich schon mit der Materie beschäftigen. Genau das habe ich nicht vorher getan. Daher sind meine Ergebnisse auch recht dürftig.

Bis zum Wochenende werde ich trotzdem einige Bilder bearbeiten und hier zeigen. Vielleicht kann ich dem einen oder anderem Leser Appetit machen, die Zeche auch einmal zu besuchen. Nur die netten westfälischen Blogger werden dann natürlich nicht dort sein.  😉

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