Posts Tagged ‘Winter’

Was’n das ?

Ja sieh mal einer an !! Die ersten Signalstecklinge und auch ein Lampenfrühblüher stecken schon ihre Köpfe neugierig aus dem Schnee.

Nun hat es wohl mit dem Schneeschieben auf der Bahn ein Ende, es sei denn, ich hätte eine Tunnelbohrmaschine.
😉

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Endlich Schnee

Eigentlich bin ich ja von Hause aus nicht so wild auf Schnee, aber in diesem Winter ist das anders. Das hängt, wie sollte es auch anders sein, wieder einmal mit der Bahn zusammen. Ein kleiner Waggon, durch seinen kurzen Radstand bestens geeignet, wurde von mir kurzerhand zum Schneepflug umgebaut und konnte jetzt mit der BR218 als Schublok seine Tauglichkeit im Schnee beweisen. Ich bin zwar noch nicht ganz zufrieden, aber das wird schon noch. Auf der Bergstrecke zeigt sich aber deutlich, das eine Lok an der Belastungsgrenze läuft. Die nassen Gleise erschweren die Traktion noch zusätzlich. Langfristig muss da wohl eine zweite ebenso kräftige Maschine in Doppeltraktion helfen. Aber das kriegen wir alles noch in den Griff.

Hier nun ein kurzes Filmchen vom ersten Winterdienst auf der VGB:

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Ein Dorf zum verlieben

Bockhorst, ein Versmolder Ortsteil, wirkt im Schnee noch idyllischer als sonst.

Je länger das Winterwetter anhält, um so besser gefällt es mir. Da tritt bestimmt ein Gewohnheitseffekt ein. Das liegt aber wohl daran, das alles in Weiss besser aussieht als alles in Grau. 😉

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Ist doch toll …

… soviel Schnee und jeden Tag ein bisschen mehr. Man bekommt interessante Lichtstimmungen vor die Linse.

Dafür kann man sich schon einmal kalte Finger und Füße holen.

Mir graut allerdings schon vor der Massenmatsche, wenn das alles einmal taut. 🙁

Und jedem, der über dieses bisschen Schnee meckert, dem kann ich nur folgende Reportage der ARD empfehlen. 45 Minuten über den Jahrhundertwinter 78/79. Gefunden hab ich den Link bei Blechi.

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Petra was here …

… und damit meine ich nicht meine bezaubernde Nachbarin, sondern das äußerst hartnäckige Schneetief.  Der Name Petra  kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „der Fels“ bzw. „Stein“. Wenn ich weiterspinne, ist Fels sehr hart und standhaft, also sehr stark. Und genau das war dieses Schneetief ebenfalls. Hart und stark lies Petra ihre Flocken fallen und hier ist das Ergebnis:

Das hat die Petra, finde ich, ganz fein gemacht. Traditionell wäre jetzt eigentlich Schneegrillen angesagt, aber wenn ich mir den Sitzplatz im Garten so anschaue, dann werde ich wohl alleine dort mit kalten Füßen vor’m Grill stehen müssen. Also lassen wir das mal sein. 😉

Und im übrigen habe ich nix dabei, wenn da noch was dazu kommt, so passend zum 4. Advent. Schneeschieben kann ich jetzt  perfekt.   🙂

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Impressionen

Gestern, am Sonntag, fielen mir am Vormittag an der japanischen Zaubernuss die ersten „Lichtblicke“ in Richtung Frühling auf …

… und heute morgen dann schaute ich ziemlich belämmert ins Wetter, weil schon wieder alles weiß war. Die Zaubernuss war wohl etwas voreilig. 😉

Dafür haben die kleinen Flechten hier sich ein weißes Mützchen zugelegt. Sieht ja auch ganz drollig aus.

Erica macht ’nen langen Hals und guckt aus dem Schnee. Ich mach auch ’nen langen Hals und schiebe Schnee. Aber immer noch besser als wenn es seit Weihnachten nur geregnet hätte …

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Where the streets have no name.

Das war einmal, jetzt hat sie einen!

Diese bisher namenlose Verbindung zwischen Kämpen- und Wiesenstraße heisst jetzt Kirchhoffs Allee. Schwedische Mehlbeerbäume wachsen gut gesichert in Reih und Glied. Für sich begegnende Fahrzeuge gibt es auf der jetzt eingeengten Straße Ausweichbuchten. Ich bin neugierig, wann der erste Baum den Stoßstangen zum Opfer fällt.

Der Schnee hat in den letzten Tagen Schwindsucht bekommen. Es regieren im Bruch, das Bild ist von heute nachmittag, wieder die dunklen Farbtöne.

So langsam kommt die Sehnsucht nach Frühling in mir hoch, aber bis es soweit ist, werden wir wohl noch eine Weile bibbern müssen. 😉

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Entspannend …

… ist es, bei schönstem Winterwetter einen Spaziergang durch’s Versmolder Bruch zu unternehmen. Vorausgesetzt man hat sich auch warm eingepackt. Der Wind ist derbe giftig dort. Ich finde immer, dass die flache weite Winterlandschaft so ungemein viel Ruhe ausstrahlt. Lediglich die Hessel plätschert munter vor sich hin.

Nur wenige Autos sind hier an diesem Tag unterwegs, da kann man sich schon einmal lang auf die Straße legen, die Perspektive entschädigt.

Im Gegensatz zum Bruch wirkte der Stadtpark an diesem Samstagnachmittag öde und trist. Nur ganz selten begegnet man einem Spaziergänger, meistens sind es Hundehalter, Bello muss auch bei frostigem Wetter Gassi gehen.  😉

Motive waren dort so knapp wie das Licht, die hohen kahlen Bäume sorgen für Schatten. Vielleicht wäre der Stadtpark im Winter mal ’ne Herausforderung für SW-Fotografie. Probieren geht über studieren.  😉

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Winterzeit

Eine Grundregel im Journalismus sagt aus, dass man nicht über das Wetter schreiben soll – das erleben die Leser ja selber, aber ich breche die Regel jetzt zum wiederholten Male. Eigentlich war ich ja nicht so richtig begeistert über die weiße Pracht, blauer Himmel und Sonne hätten mir gereicht. Inzwischen hab ich mich aber damit angefreundet, zweimal täglich etwas Schnee zu fegen oder auch mal, wie am Wochenende, kräftig zu schieben. Man weiß gar nicht mehr so recht, wo man das Zeugs lassen soll, die Berge wachsen.

Das kann übrigens auch richtig spannend werden. Sonntagabend, ich hatte gerade nach getaner Arbeit mit meinem innig geliebten Schneeschieber die Pose eines Arbeiterdenkmals angenommen, als ein ungewöhnliches Geräusch mich nach oben blicken lies. Oha, dachte ich, da kommt was auf dich zu ! Dieses Etwas war eine kapitale Dachlawine, der ich nur durch einen ungemein sportlichen Satz nach hinten ausweichen konnte und auf diese Weise mit klatschnassen Füßen davon kam. Glück gehabt. Wesentlich unangenehmer sind da schon die dicken Eiszapfen, die so manche Dachrinne verzieren. Man kann Hausbesitzern nur raten, die Dinger abzuschlagen. Falls die abfallen und einen Fußgänger verletzen, kostet das viel Ärger und im schlimmsten Fall auch viel Geld.

Noch einmal kurz zurück zu den angenehmen Seiten des Winters, er bietet auch reizvolle zufällige Stillleben.

Es muss ja nicht immer blauer Himmel sein.  😉

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iiigit …

… mach das weiße Zeux wech !! 😉

Moritz scheint ja so gar nicht recht begeistert zu sein, Schnee ist nicht sein Ding. Ich denke, es reicht jetzt auch. Mehr Schnee braucht kein Mensch.

Mein bester Freund ist seit Sonntag der Schneeschieber, etwas hölzern im Erscheinungsbild, aber frei von Widerworten.

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